Rolling Stones wollen Tickets billiger anbieten


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Erstmals in ihrer Bangeschichte ändern die Rolling Stones ihre Ticketpreise, damit die für die USA-Tournee gebuchten Hallen doch noch voll werden. Bis jetzt ist keiner ihrer Auftritte ausverkauft, die teuersten Arena-Plätze für jeweils 600 US-Dollar (ca. 457 Euro) sind wenig belegt. Nun, berichtet der „Guardian“, überarbeite die Band ihr Preiskonzept für die US-Termine. Anscheinend wollen die Stones nun doch lieber in Kauf nehmen weniger zu verdienen, damit die Hallen voller werden.

Ein Mitarbeiter des Tourmanagements habe gegenüber dem „Guardian“ gesagt: „Es ist eine absolute Katatstrophe. Zu teuer, und die Konzerte haben auch keine Atmosphäre.“ Enttäuschte Fans, die die Auftritte der Stones wegen der hohen Ticketpreise verpassen müssen, machen ihrem Ärger Luft: „Als wären sie (die Band) Donald Trump oder Gordon Gekko“, sagte einer in Anspielung auf jene echten und fiktiven Immobilienhaie und Wall-Street-Spekulanten.

Während die Rolling Stones bei ihrer letzten Tournee im Jahr 2005 550 Millionen Euro umsetzten, werden sie diesmal sicher weniger erfolgreich sein. Die US-Hallen sind bewusst kleiner gewählt (10.000 bis 15.000 Plätze). Dabei wurde einkalkuliert, dass Fans mehr Geld zahlen würden, wenn sie dadurch näher an der Band säßen. Dieser Plan ging nicht auf. Und obwohl die Stones eine verhältnismäßig kleine Tour machen, die sie lediglich in die Metropolen der USA führt, ist auch nichts bekannt von Fans, die der Band hinterher reisen würden.

Ein Sprecher des Konzertveranstalters AEG gibt sich zweckoptimistisch. Man „erwarte“, dass der Gig ausverkauft sein werde, und man sei „sehr zufrieden mit den Ticketverkäufen für alle anstehenden Konzerte.“

Ronnie Wood rechtfertigte sich gegenüber dem „Telegraph“ für die hohen Ticketpreise. „Wir haben bereits eine Millionen für unser Rehearsal in Paris ausgegeben“, sagte der Gitarrist. „Die Bühne kostet eine weitere Million. Und die Lichter auch. Wir fühlen uns wegen der Ticketpreise nicht schlecht.“


The Rolling Stones drohen Donald Trump mit Klage

The Rolling Stones haben genug davon, dass ihre Musik auf Wahlkampfveranstaltungen von Donald Trump läuft. Der US-Präsident und sein Team haben bereits mehrere Unterlassungserklärungen ignoriert – nun droht die Band, wenn nötig auch gerichtlich gegen die unerlaubte Nutzung ihrer Songs vorzugehen. „Es könnte das letzte Mal sein, dass Trump Jagger/Richards-Songs bei seinen Kampagnen benutzt“, so ein Sprecher der Stones laut dem US-amerikanischen ROLLING STONE. In dem Statement, das am Samstag (27.06.) veröffentlicht wurde, heißt es, dass die Anwälte und die BMI (US-amerikanische Gesellschaft zur Wahrnehmung von Urheberrechten) eine weitere Warnung ausgesprochen haben – wenn der Präsident im Wahlkamp also weiter…
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