„Standhaft bleiben“: Bon Jovi bekunden Solidarität mit der Ukraine


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Bon Jovi reposten auf ihrem Twitter-Account ein Video aus der Ukraine, in dem ihr Hit „It’s My Life“ aus dem Jahr 2000 zu hören ist, und bekommen dafür einen offiziellen Dank der ukrainischen Regierung.

In dem einminütigen Videoclip sind zahlreiche Ukrainer*innen zu sehen, die gemeinsam an einem Strand zum Schutz gegen russische Angriffe Sandsäcke auffüllen und auf einen Transporter laden. Währenddessen erklingt der Anfang des Bon-Jovi-Songs. Begleitet wird das Lied von einem Jungen am Schlagzeug, neben dem Lastwagen singt ein Mann sichtlich ergriffen mit. Dann sind die Zeilen des Refrains „It’s my life / It’s now or never / But I ain’t gonna live forever / I just want to live while I’m alive“ zu hören und die Kamera schwenkt wieder auf die vielen Menschen, die mit Sandsäcken über den Schultern für ihre Freiheit kämpfen.

#SlavaUkraini

Auf Twitter ging das Video viral, nicht zuletzt, weil Bon Jovi selbst es teilten. Unter dem Hashtag #SlavaUkraini🇺🇦 setzt die Band ein Zeichen für den Unabhängigkeitskampf der Ukrainer*innen. Also für die Menschen, die, wie Bon Jovi unter Bezugnahme auf ihren Song schreiben, „standhaft bleiben“ („this is for the ones who stood their ground„). Der offizielle Twitter-Account der Ukraine bedankte sich prompt bei den Musikern: „Danke für die Unterstützung!“

Auch bei unzähligen weiteren Twitter-Nutzer*innen sorgt die Solidaritätsbekundung Bon Jovis mit der Ukraine für positive Reaktionen. In einem Posting heißt es: „Ich bin so froh, dass ihr ihnen geantwortet habt. Das wird ihnen Kraft geben – denn sie brauchen jede Unterstützung, die wir ihnen gerade geben und jede Zuversicht, die wir ihnen gerade schenken können.“

Manche Nutzer*innen laden die Band nach dem Krieg auf ein Konzert in die Ukraine ein. Andere erklären sogar, das Lied hätte bereits seit dem Untergang der Sowjetunion eine besondere Bedeutung für das junge Land.

Nicht nur Bon Jovi teilten zuletzt Beiträge, die sich mit der Ukraine solidarisieren: Auch Queen engagierten sich, indem sie einen YouTube-Stream mit Spendenaufruf schalteten, Sarah Connor teilte ihre Gedanken zur Lage in der Ukraine auf Instagram und Madonna rief zur Hilfe auf.