Sting performt „Russians“ als Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine


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„In Europe and America there’s a growing feeling of hysteria“, so die ersten Zeilen des Titels „Russians“ von Sting. Ursprünglich erschienen 1985, auf „The Dream of the Blue Turtles“, erlangt der Titel nun erneut an Relevanz. Auf Instagram performt Sting den Song gemeinsam mit dem Cellisten Ramiro Belgardt und teilt emotionale Worte.

Der Text von „Russians“ bezog sich ursprünglich auf den Kalten Krieg, der sich zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und der Sowjetunion abspielte. Obwohl der Song damals weltweit in den Top 20 rangierte, schreibt Sting auf Instagram, habe er ihn, in den vielen Jahren seitdem er geschrieben wurde, kaum gesungen. Der Grund ist nachvollziehbar: „Weil ich nie dachte, dass er wieder relevant werden würde.“

Sein Statement weiter: „Doch nun, in Angesicht der blutigen und bedauerlich-fehlgeleiteten Entscheidung eines Mannes, bei den friedlichen und unbedrohlichen Nachbarn einzumarschieren, ist dieser Song, wieder einmal, ein Plädoyer für unsere gemeinsame Menschlichkeit. Für die mutigen ukrainischen Menschen, die gegen diese brutale Tyrannei kämpfen, und auch für die vielen russischen Menschen, die trotz der Drohung von Festnahmen gegen diese Schandtat demonstrieren.“

In Anlehnung an die letzten Zeilen des damaligen Hits „We share the same biology, regardless of ideology/But what might save us, me and you/Is if the Russians love their children too“ schließt er seine Ansprache auf Social Media mit den Worten „Wir alle lieben unsere Kinder. Stoppt den Krieg.“

Außerdem appelliert er an seine Follower sich zu engagieren: Der Musiker teilt eine Adresse in Polen, an die Menschen Medizin, Kleidung und Lebensmittel senden können, die dann direkt weiter in die Ukraine transportiert werden, um den Menschen in Not zu helfen.

Der Post wird von den Followern positiv aufgenommen. Sting habe „Worte für jede Situation, persönlich oder politisch“, äußert sich jemand. Auch Dank wird ausgesprochen: „Danke Sting. Nun genauso kraftvoll wie damals“, schreibt ein Fan.

 

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Zuvor hatte auch schon Madonna auf kreative Art mit einem Ausschnitt aus ihrem „Sorry“-Musikvideo für Hilfe für die Ukraine auf Social Media geworben. Auch ABBA positionierten sich auf Facebook mit ihrem Song „Ode to Freedom“ für die Ukraine.