Streit um Rock am Ring 2015: Marek Lieberberg geht in die Berufung


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Marek Lieberberg kämpft weiter um die Rechte am Namen „Rock am Ring“. Das Oberlandgericht (OLG) Koblenz gab am Dienstag (19. August) bekannt, dass der Konzertveranstalter Berufung gegen das Urteil des Landgerichts (30. Juni) eingelegt hat. Ab dem 26. August soll darüber verhandelt werden.

Zuvor hatte das Gericht entschieden, dass Lieberberg nicht ohne Zustimmung des bisherigen Geschäftspartners, der Nürburgring GmbH, sein Festival als „Rock am Ring“ veranstalten oder bewerben dürfe.

Rock am Ring 2015

Die Neuausrichtung von Rock am Ring am Standort Mönchengladbach auf dem JHQ-Gelände wird „voraussichtlich und grundsätzlich machbar“ sein. Das teilte der Veranstalter im Juli 2014 mit. Die Voruntersuchung durch die Stadt Mönchengladbach hätte bislang keine größeren Hindernisse gefunden.

„Natürlich konnten in der Kürze der Zeit nicht alle Fragen umfassend und abschließend geklärt werden“, übermittelte der Oberbürgermeister von Mönchengladbach, Hans Wilhelm Reiners. „Aber bisher ist kein K.O.-Kriterium erkennbar, das die Veranstaltung von vornherein ausschließt. Dennoch bleibt eine Reihe von Details und offenen Fragen, die geklärt werden müssen. Eine rechtsverbindliche Aussage gegenüber der Konzertagentur kann deshalb erst mit einem planungsrechtlichen Vorbescheid oder im Baugenehmigungsverfahren getroffen werden.“

Das JHQ-Areal, ein ehemaliger Militärstützpunkt, wurde erst Ende des Jahres 2013 von den britischen Streitkräften an den Bund zurückgegeben.

Um endgültig die Voraussetzungen zu klären wurden im Juni vier Arbeitsgruppen gegründet, die sich mit den Themen Sicherheit, Umweltschutz, Verkehr und Immissionsschutz beschäftigen. Die Arbeitsgruppe ‚Sicherheit‘ wird erst zu einem späteren Zeitpunkt zu Ergebnissen gelangen als die drei anderen Gruppen.

Auch auf Seiten Marek Lieberbergs ist man sich nach wie vor sicher, dass mit dem Ziel Mönchengladbach zur neuen Heimstätte des Events alles nach Plan verläuft. So äußert sich Martens Paul, der für die Konzertagentur mit seinem Beratungsunternehmen campo bei der Planung und Umsetzung der Großveranstaltungen hilft: „Die Stadt Mönchengladbach hat mit der konstruktiven Stellungnahme zu unserem Antrag die wesentliche Grundlage für das mehrtägige Festival auf dem JHQ-Gelände in Rheindahlen Anfang Juni 2015 geschaffen.“



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Eigentlich hätten die Zwillings-Festivals Rock am Ring und Rock im Park in diesem Jahr einen besonderen Geburtstag gefeiert: Zum bereits 35. Mal hätten die Festivals stattfinden sollen. Hätten. Eine Jubiläumsfeier wird es nicht geben, dafür aber im kommenden Jahr. Wie der Veranstalter am Mittwoch (10. Juni) bekannt gab, werden mindestens die diesjährigen Headliner auch nächstes Jahr mit dabei sein. Green Day, System Of A Down, Volbeat Green Day, System Of A Down und Volbeat. Ab Freitag (12. Juni) können Festivalbesucher ihre Tages-Tickets auf nächstes Jahr übertragen lassen. Die Phase für den Ticketumtausch läuft laut Veranstalter „auf Grund der hohen Nachfrage“ noch…
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