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The Duke Spirit: Samstag startet die Tour zu „Bruiser“. Tickets gewinnen!


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Sängerin Liela Moss traf es ganz gut, als sie sagte: „We put our songs on a diet, got them lean, mean and hungry sounding“. Tatsächlich klingt „Bruiser“, das am Freitag erscheint, bisweilen als hätte eine andere Band mit gleicher Sängerin das Album eingespielt. Das meint auch Gunter Reinhardt in seiner Rezension: „Hungrig stampft das knochig-abgemagerte Biest in ‚Cherry Tree‘ auf. Trampelnde Toms, ein böse verzerrtes Riff auf dem Bass – und dazwischen Liela Moss, die die Raubtierdompteurin spielt: ‚I don’t look back, why would you?‘, versucht sie zu besänftigen.

Auf ‚Neptune‘ (2008) hatten sich The Duke Spirit zuletzt auf eine mythisch-psychedelische Odyssee begeben. Bei der Irrfahrt zwischen Stoner- Rock und Phil-Spector-Soundwänden ging dann aber Gitarrist Dan Higgins über Bord. ‚Bruiser‘ trägt nun weniger Ballast mit sich rum. Den Songs der Band aus London hat diese neue Kargheit nicht geschadet.“

Passend zum Release sind The Duke Spirit hierzulande auf Tour. Am Samstag geht’s los auf dem Reeperbahn Festival, bevor Sie dann später im November noch einmal vorbeischauen, um auf unserem Hausfestival – dem Rolling Stone Weekender – zu spielen.

Wir verlosen für die kommende Tour 3×2 Tickets – das Reeperbahn Festival ausgenommen. Wer Tickets gewinnen möchte, der schreibe eine Mail an verlosung@www.rollingstone – Stichwort „Duke Spirit“. Viel Glück!

24.09.2011 – Hamburg – Reeperbahn Festival (@Grünspan um 21.45 h)
25.09.2011 – Berlin, Lido*
27.09.2011 – Hannover, Capitol*
28.09.2011 – Köln, Luxor*
30.09.2011 – München, 59:1*
01.10.2011 – Stuttgart, Universum*

*mit Support TAPE THE RADIO (von denen wir übrigens morgen noch eine schicke Akustik-Session auf unserer Website bringen)

The Duke Spirit – Surrender from The Duke Spirit on Vimeo.


Warum heißt die Band von Justin Vernon eigentlich Bon Iver?

Die Band Bon Iver um Songwriter und Sänger Justin Vernon schaffen einen Spagat, von dem unzählige andere Bands nur träumen können: bedingungslose künstlerische Freiheit, weltweite Anerkennung und finanzieller Erfolg. Was 2008 mit dem Album „For Emma, Forever Ago“ begann, erlebte in den folgenden zwölf Jahren einen unvergleichlichen Höhenflug. Bon Iver gewannen zwei Grammys und veröffentlichten Alben, die nicht nur die Kritiker begeisterten, sondern ebenso Fans der unterschiedlichsten Genres zusammenführten. Folk, Singer-Songwriter, elektronische Musik, Pop, Rock, Soul – all jene Musikrichtungen finden in der Musik von Bon Iver mühelos zueinander. So auch auf ihrem neuen Werk „i,i“. Was Sie deshalb über Bon Iver…
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