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„The Walking Dead“: Produzenten planten anderes Ende für Rick Grimes

Brüten Sie immer noch über die letzte Szene, die Rick Grimes (Andrew Lincoln) in „The Walking Dead“ zeigt? „What Comes After“, die fünfte Episode der neunten Staffel der Zombie-Reihe, hält für den Hauptprotagonisten gerade nicht den erwarteten Tod bereit.

Anstatt zu sterben, wie die meisten Zuschauer zuvor erwartet hatten, überlebt der ehemalige Sheriff eine Brückenexplosion und springt in Jadis Hubschrauber, rettet sich so ans Ufer des Flusses und lässt Michonne, Maggie und Daryl mit dem Glauben zurück, er sei gestorben. Sehr wahrscheinlich wird er aber bald wieder zu sehen sein – im Kino.

„The Walking Dead“: Erweiterung statt Zersplitterung

Doch eigentlich war für Lincolns Ausstieg aus der Serie ein völlig anderes Szenario geplant, wie nun der „Hollywood Reporter“ enthüllte. So war der Tod von Rick ursprünglich schon in die Drehbücher geschrieben, wie Lincoln im Gespräch mit dem Fachblatt bestätigte. „Es gab viele Varianten, wie es Rick an den Kragen gehen sollte“, so der Schauspieler. „Dass vieles davon verworfen wurde, lag an den aufmerksamen Leuten von AMC (Heimatsender des Formats, Anm. d. Red.), die einfach „Nein“ sagten und dachten, es wäre eine interessante Sache, die Show zu erweitern, anstatt sie zu zerreiben.“

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Kein Grund zur Trauer: Andrew Lincoln bleibt dem „The Walking Dead“-Franchise erhalten

Wie Lincoln deutlich machte, ging es dabei vor allem um Zeit. Begrenzte Dreharbeiten für eine bestimmte Anzahl von Folgen (in dem Fall exakt fünf) schenkten Lincoln den gewünschten Spielraum für seine Familie. Insgesamt erschien ihm die Idee, „die Geschichte einzudämmen und trotzdem genauso hart zu arbeiten und eine andere Story auf vielleicht weitreichendere Art und Weise zu erzählen“, sehr spannend.

Geld und Ruhm spielten bei der Entscheidung Lincolns auch keinerlei Rolle, wie er dem „Hollywood Reporter“ gestand. Er wäre auf jeden Fall ausgestiegen, auch wenn er wusste, dass die Rolle für ihn das goldene Ticket in dieser „harten Branche“ darstellte. „Es wurde für mich immer schwieriger, längere Abwesenheiten zu ertragen, weil wir die Kinder nicht so frei hin und her bewegen konnten, wie wir es früher getan haben. Es ist sehr schwierig, einem 6-jährigen Jungen zu erklären, warum sein Vater für drei Monate weg muss. Ich war nicht bereit, das weiter zu tun.“

Stattdessen werden nun andere Schauspieler von „The Walking Dead“ in den Mittelpunkt rücken. 

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Andrew Toth Getty Images for New York Comic

Setbericht „Z Nation“: Zombies blasen Trump den Marsch

Follow @sassanniasseri Das Ende der Welt steht bevor, ganz sicher, und es begint auf einem stillgelegten Fabrik-Areal, in einer kalten, dunklen Lagerhalle. Dort wird Lithium abgezapft, aus dem Wasser eines Schwimmbeckens. Gewonnen wurde das Lithium aus den Körpern von, nun ja, eingelagerten Zombies. Die sprechen können. Diese Untoten sind wie wir, aber irgendwie auch nicht. Die Leichen können zwar reden und haben Gefühle, greifen die Überlebenden dennoch an. Falls sie nicht gesättigt wurden. Mit Gehirnkeksen. Die Apokalypse, sprechende Zombies als Energiequelle – Gehirnkekse? Ein echter Irrsinn. Aber ein grandioser Irrsinn. Hier auf dem Land, auf dieser Brache inmitten grüner Felder,…
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