Highlight: Michael Stipes erstes Interview nach der Trennung von R.E.M.

Track by Track durch die neue R.E.M.: Stipe und Mills über „It Happened Today“

Mills: Eines meiner Lieblingslieder! Es hat so ein kraftvolles Ende: just voices lifted in the joy of singing. Joel Gibb von den Hidden Cameras singt bei der Bridge mit, Eddie Vedder am Ende. Eddie drängt sich nie auf. Aber am Ende hört man ihn doch durch, er singt diesen Chorus so schön, zusammen mit Michael und mir. Er kam in Berlin im Studio vorbei, weil Pearl Jam gerade dort auf Tour waren, und eigentlich wollte er nur zuhören. Er will ja nie der Star der Show sein.

Stipe: Manchmal geht es um den puren Gesang. Da muss einem die Sprache gar nicht in den Weg kommen, es ist einfach purer Gesang. Es wäre aber komisch gewesen, Eddies Stimme zu sehr hervorzuheben. Man soll so was nicht ausnutzen. Die Kraft seiner Stimme vermittelt sich auch noch, wenn sie mit anderen Stimmen gemischt wird. Es geht bei dem Song nicht um Eddie Vedder oder um Michael Stipe, es geht um den Song. Vielleicht enttäuschen wir damit manche Erwartung, aber so ist es viel stärker.

 

Michael Stipe und Mike Mills über „Mine Smell Like Honey“.

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R.E.M.s „Monster“: Gedanken zu einem ungeliebten Album

Die Zeit im Studio war für R.E.M. eigentlich zu keiner Zeit ihrer Karriere eine einfache Sache. Reibereien waren die Regel. Manchmal sprachen die Musiker Tage lang nicht miteinander. Und am Ende kam dann doch immer ein mindestens gutes Album heraus. Zu den Aufnahmen von „Monster“, die im Oktober 1993 begonnen wurden und sich mehr als ein halbes Jahr hinzogen, war das etwas anders. Die Stimmung nach der bewegenden, aber auch anstrengenden Arbeit an „Out Of Time“ und „Automatic For The People“ - also jenen Alben, die bis heute die Fixpunkte des R.E.M.-Universums geblieben sind - war so gelöst wie lange…
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