Trauer um Chris Cornell: Soundgarden feiern Reunion für letztes Dinner

Der Tod von Chris Cornell hat all die wichtigen Menschen in seinem Leben noch einmal zusammengebracht. Am vergangenen Freitag (26. Mai) fand die Trauerfeier und Beisetzung in Los Angeles statt. Auf dem Hollywood Forever Cemetery fand sich viel Prominenz ein, die neben all den Fans noch einmal Lebewohl sagen wollten. Darunter viele Musikerkollegen wie Nile Rodgers und Wegbegleiter wie Tom Morello.

Im Anschluss an die Veranstaltung kamen verbliebene Mitglieder von Soundgarden (Matt Cameron, Kim Thayil, Ben Shepherd, Hiro Yamamoto) zusammen, um gemeinsam mit den Soundgarden-Produzenten Jack Endino und Stuart Hallerman sowie Cornells Ex-Frau Susan Silver essen zu gehen. Hallerman teilte anschließend ein Foto der kleinen Gruppe und soll dazu laut „Alternative Nation“ geschrieben haben: „We’re all living on ‘silver linings’ today, but they are abundant“. Fotos finden Sie hier.

Bruder von Chris Cornell trauert auf Facebook

Unterdessen wandte sich auch Chris Cornells Bruder Peter an die Öffentlichkeit und stellte am vergangenen Wochenende eine herzerwärmende Botschaft an Freunde und Fans ins Netz. Darin ließ er mitteilen, wie wichtig im der Sänger gewesen sei und bezeichnete ihn als großen „Krieger und Zauberer“.

In den vergangenen Tagen trauerten viele Musiker wie Guns N‘ Roses um Chris Cornell, in dem sie bei Konzerten den Soundgarden-Hit „Black Hole Sun“ coverten. Eddie Vedder, der am Donnerstag solo in Berlin auftrat, zeigte sich nach dem Tod seines Freundes und Kollegen (Temple Of The Dog) live äußerst nachdenklich und veränderte mehrere Textzeilen in seinen Liedern in Erinnerung an Cornell.


Soundgarden: Die restlichen Bandmitglieder reagieren auf Klage von Chris Cornells Witwe

Bereits im Dezember 2019 hat Chris Cornells Witwe Vicky Cornell eine Klage gegen die verbliebenen Soundgarden-Mitglieder eingereicht. In dieser geht es um mehrere unveröffentlichte Tracks der US-Band, von denen sich Cornell laut NME „Hunderttausende Dollar“ als Lizenzgebühren verspricht. Außerdem wirft sie der Gruppe vor, sie belästigt, erpresst, unter Druck gesetzt zu haben und sich dazu auch noch einer rechtswidriger Umwandlung von Lizenzgebühren schuldig gemacht zu haben. Nun haben Kim Thayil, Matt Cameron und Ben Shepherd Gegenklage eingereicht. Sie nennen Vicky Cornells Vorgehen eine „beleidigende Wiederholung falscher Vorwürfe und verletzende persönliche Anschuldigungen“. Soundgarden hätten keinen Streit über materielle Dinge mit ihr…
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