Spezial-Abo

Freiwillige Filmkontrolle


Trumps Amtseinführung: Nur noch B-Stars treten auf


von

Der Traum von der schillernden Party, wie ihn sonst nur Teenies in den USA zu ihrem „super sweet sixteen“-Geburtstag hegen, scheint sich für Donald Trump immer weiter wegzubewegen, fast wie eine Seifenblase im Wind – um im Duktus von sechzehnjährigen Mädels zu bleiben. Und: Wenigstens ein Teenager wird dem designierten Präsidenten etwas vorsingen – Jackie Evancho hält dem zukünftigen POTUS die Treue.

Repräsentation der Hoffnung Amerikas?

Für seine Amtseinführung konnte der designierte Präsident immerhin einige wenige Künstler gewinnen, für den „All American Ball“, der am 19. Januar im Hyatt Regency Hotel stattfinden soll, sieht es jedoch ziemlich düster aus. In der Beschreibung des Balls heißt es, er sei „ein Toast auf die amerikanische Kultur inklusive einer brillanten Liste von besonderen Gästen; dazu mehrere Entertainment-Areale und Attraktionen, welche die Vielfalt, die Energie und die Hoffnung Amerikas repräsentieren.“

Eine Liste unbekannter Namen

Klingt nach einer Riesen-Sause? Zumindest so lange, bis man sich ebendiese „brillante Liste“ mal näher ansieht: Auftreten wird unter anderem Beau Davidson, ein Singer-Songwriter aus Nashville, dessen aktuelles Album passenderweise mit dem Titel „The American Gentleman“ versehen wurde.

Außerdem kann man „The Reagan Years“ bestaunen, eine Coverband, welche sich nur mit Liedern beschäftigt, die in der Amtszeit von Ronald Reagan veröffentlicht wurden; dazu eine Hochzeits-Band namens „The Mixx“. Aber die Liste der hochkarätigen Musiker ist noch nicht zu Ende, es wird nämlich auch DJ-Sets geben, und zwar von DJ Romin, DJ Young Rye, DJ Flow und DJ Freedom.

Wirklich beeindruckend, diese Ansammlung von Superstars. In Deutschland könnte das Ganze wohl unter dem Titel „Das Sommerfest der Volksmusik“ laufen, sofern es sich denn im Sommer zutragen würde.

Falls die Lust auf eine unvergessliche Feier nun ins Unermessliche steigen sollte: Tickets gibt es für rund 350 Dollar.


Iced Earth: Jon Schaffer bekennt sich nach Kapitol-Stürmung für schuldig

Iced-Earth-Gründungsmitglied Jon Schaffer bekannte sich im Prozess um seine Beteiligung am Sturm auf das Kapitol am 6. Januar in zwei von sechs Anklagepunkten für schuldig. Das berichtete unter anderem CNN. Der Gitarrist soll nun die Möglichkeit bekommen, in ein Zeugenschutzprogramm aufgenommen zu werden, mit der US-Regierung zu kooperieren und möglicherweise auch in anderen Fällen als Zeuge auszusagen. Haftstrafe könnte deutlich milder ausfallen, als angenommen Für schuldig bekannte sich der Gitarrist vor dem Gericht für die Störung des ordnungsgemäßen Ablaufs der Regierungsgeschäfte und das Eindringen in ein gesperrtes Gebäude ohne rechtmäßige Befugnis mit einer gefährlichen oder tödlichen Waffe. Als einer der…
Weiterlesen
Zur Startseite