U2 bekommen eine Netflix-Serie


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1976 in Dublin: Paul David Hewson, David Howell Evans, Adam Clayton und Larry Mullen Jr. gründen U2. Eine Band, die sich zu einer der erfolgreichsten Musikgruppen der Musikgeschichte entwickeln sollte. Nun sollen die vier Musiker aus Irland eine Netflix-Serie bekommen.

Ob die Mitglieder von U2 selbst an der Serie beteiligt sein werden, ist bisher nicht bekannt und auch zur Handlung gibt es noch keine genauen Infos.

Es könnte sich um ein Biopic handeln

Produziert werden soll sie von J.J. Abrams, unter dem Dach seiner Produktionsfirma „Bad Robot“. Diese brachte zuletzt unter anderem Action-Filme wie „Star Wars: The Rise of Skywalker“ oder „Star Trek“ hervor. Für das Drehbuch sei Anthony McCarten verantwortlich, der bereits die Feder für die Queen-Filmbiografie „Bohemian Rhapsody“ führte. Diese Besetzung lässt die Vermutung zu, dass es sich auch bei der U2-Serie um eine filmische Biografie handeln könnte.

Da sich die Serie bisher erst in einer frühen Entwicklungsphase befindet, ist auch noch nicht klar, wann sie herauskommen soll. Auf der irischen Website Joe.ie wurde bereits vermutet, die Produzenten könnten zur Feier des 50-jährigen Bestehens der Band eine Fertigstellung für das Jahr 2026 anvisieren.

„Rattle and Hum“ in der Kritik:

Filmische Auseinandersetzungen mit der Band gibt es bereits, beispielsweise den irischen Comedy-Film „Killing Bono“ oder die Dokumentation „From the Sky Down“ über die Produktion des U2-Albums „Achtung, Baby“. Zudem gibt es den Konzertfilm „Rattle and Hum“ aus dem Jahr 1988 und weitere Kurzdokumentationen. Eine groß angelegte Serie, die sich mit der Geschichte der Musiker beschäftigt, gibt es allerdings noch nicht.

Doch nicht nur filmisch steht uns neues Material von U2 bevor, auch musikalisch könnte sich bald etwas tun: Im vergangenen Jahr ließ Gitarrist The Edge verlautbaren, dass die Arbeit an neuem Material schon aufgenommen sei. Zuletzt veröffentlichten die Iren den Titel „Your Song Saved My Life“ für den Animationsfilm „Sing 2“.