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U2: 13 Fakten zu „The Joshua Tree“, die Sie noch nicht kannten

„The Joshua Tree“ wird 30 Jahre alt. Das Album ist ein Meilenstein der Rockmusik – aber kennen Sie alle Hintergründe zur Entstehung der Platte, den Schwierigkeiten in der Live-Darbietung, und wie Bono und Kollegen überhaupt auf die neue, amerikanische Richtung von „The Joshua Tree“ gekommen sind? Zur Vorbereitung auf die „Joshua Tree Tour 2017“:

U2: 13 Fakten zu „The Joshua Tree“, die Sie noch nicht kannten

01. Was ist der Joshua Tree?

Mit Veröffentlichung des „Joshua Tree“-Albums wurde dieser „Baum“ weltweit bekannt. Dabei ist der „Tree“ kein Baum, sondern ein Liliengewächs, benannt nach der Josua-Palmlilie.

02. Wo geht’s lang?

Bitte nicht verfahren auf der Suche nach den Foto-Schauplätzen. Fast alle Landschaften und Pflanzen, darunter die – mittlerweile durch Vandalismus ramponierte – Lilie befinden sich nicht im Joshua-Tree-Nationalpark, sondern in der Mojave-Wüste sowie im Death Valley.

Am dortigen Zabriskie Point wurde auch die Aufnahme der atemberaubenden Hügelketten für das Frontcover gemacht, Fotograf war Anton Corbijn. Alle Orte sind auf Fanseiten im Netz lokalisiert, mit detaillierter Google-Maps-Weganleitung.

03. Red Hill Mining Town

Zweite Single sollte ursprünglich nicht das heute als Begehrensballade verehrte „I Still Haven’t Found What I’m Looking For“ werden, sondern „Red Hill Mining Town“ – es wäre das einzige politische Lied der fünf Auskopplungen gewesen. Während die tatsächlich veröffentlichten Singles um die Suche nach Liebe und Spiritualität kreisen, behandelt „Red Hill Mining Town“ den Britischen Bergarbeiter-Streik 1984/1985.

Obwohl Neil Jordan bereits ein Video drehte, wurde der Song dann doch nicht ausgekoppelt, und erst bei der „The Joshua Tree Tour 2017“ wird er seine Livepremiere feiern. Bono beklagte einst die hohen Töne, die er auf der Bühne nicht hinbekam; Adam Clayton monierte die Geschwindigkeit, die den Song in jeder Setlist schwer zu verkaufen mache, er stehet für eine „Midtempo Malaise“. Der Sog erscheint zur neuen Konzertreise als Neu-Aufnahme.

04. Krieg in Amerika

Mit „Mothers Of The Disappeared“ veröffentlichten U2 den ersten von zwei Songs des Jahres 1987, die sich um argentinische Mütter drehten, deren Kinder von den Schergen der Militärdiktatur entführt wurden. Sting schrieb dann das zweite Lied über dieses Leid, „They Dance Alone“, das im selben Jahr auf seinem Album „… Nothing Like The Sun“ erschien. U2 und er sammelten ihre Südamerika-Erfahrungen gemeinsam bei der „Conspiracy Of Hope“-Tour 1986.

Paul Hudson Getty Images/fStop


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