Van Morrison: „Pseudowissenschaft“ diktiert Regeln für Corona-Konzerte!


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Das Coronavirus hat die Entertainmentindustrie weltweit verändert, Konzerte sind derzeit nur sehr eingeschränkt und unter strengen Auflagen möglich, wenn überhaupt. Einem scheint das allerdings gar nicht zu passen: Van Morrison.

Der Nordire prangert die „Pseudowissenschaft“ an, die angeblich dahinter stecke, und versucht, weitere Musiker für eine Kampagne zu mobilisieren, bei der sich für Live-Konzerte vor vollem Publikum eingesetzt wird.

Auf seiner Website startete der 74-Jährige die sogenannte „Save Live Music“-Kampagne, wobei er anmerkt, dass Konzerte mit dem momentan vorgesehenen Mindestabstand wirtschaftlich nicht rentabel seien.

Bisher nur wenige Verbündete

„Ich rufe meine Sängerkollegen, Musiker, Writer, Produzenten, Veranstalter und andere in der Branche auf, mit mir in dieser Sache zu kämpfen. Tretet vor, steht auf, bekämpft die Pseudowissenschaft und setzt euch ein“, schreibt er. Eigentlich soll der Musiker nächsten Monat in England einige Konzerte unter Einhaltung der Abstandregelungen spielen, doch das hieße nicht, dass er den aktuellen Einschränkungen zustimmen würde.

„Dies ist kein Zeichen der Zustimmung oder der Akzeptanz des gegenwärtigen Zustands, es geht darum, meine Band wieder hochzubekommen und aus der Flaute herauszuholen. Das ist auch nicht die Antwort auf die Zukunft. Wir müssen in Zukunft vor einem vollbesetzten Publikum spielen.“

Laut eigenen Aussagen hat Van Morrison nur einen weiteren Verbündeten: Musical-Komponist Andrew Lloyd Webber sei neben ihm selbst der Einzige, der versuchen würde, die Musikindustrie wieder auf die Beine zu kriegen. Falls es dennoch weitere Branchenmitglieder geben sollte, die mit Van Morrison übereinstimmen, so können sie einer genannten Emailadresse schreiben, die Namen derer, die sich melden, würden dann in Form einer Liste veröffentlicht werden, erklärte der Sänger.