Van Morrison


Van Morrison im Überblick:

29.11.2021:  Der Queen-Gitarrist kritisierte nicht nur die Abschaffung geschlechtsspezifischer Auszeichnungen bei den „BRIT Awards“, sondern fragte sich auch, ob Queen heute als Band noch so akzeptiert würden. in Brian May: Queen würden heute zu Transgender-Mitglied gezwungen

26.11.2021:  Mit „The Bridge“ veröffentlicht Gordon Sumner alias Sting sein 14. Studioalbum. Der Ex-Police-Sänger blickt darin auf sein Leben zurück: Er ist 70 geworden, sein langjähriger Tourmanager Billy Francis ist verstorben, und Sting widmet sich in den spirituellen Liedern Geistern der Vergangenheit, aber auch Wegen zur Erleuchtung. Ein Gespräch über den Tod, Atombomben und Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen. in Sting im Interview: „Natürlich bin ich gegen Corona geimpft – ich bin alt genug, um mich noch an Polio zu erinnern“

19.11.2021:  Der Musiker rechtfertigt sich in einem Podcast für seine verdrehte Corona-Weltanschauung. in Impf-Gegner Eric Clapton fühlt sich nach Kritik bestätigt und legt nach

12.11.2021:  Robert Cray hat keine Lust mehr, mit Eric Clapton aufzutreten, weil der Musiker den Lockdown mit der Sklaverei in Beziehung setzte. in Gitarrist Robert Cray beendete Arbeit mit Eric Clapton wegen Corona-Vergleich

07.11.2021:  Van Morrisons herbe Kritik an Nordirlands Gesundheitsminister Robin Swann hat womöglich ein gerichtliches Nachspiel: Der Musiker und bekennende Corona-Kritiker sieht sich nun mit einer Klage des Politikers konfrontiert. in „Gefährlich“: Van Morrison wird vom nordirischen Gesundheitsminister verklagt

04.11.2021:  Am Ende steigt eine ganze Generation von großen Sängern und Songschreibern für Dylans „I Shall Be Released“ auf die Bühne. Soviel Harmonie war nie wieder. in The-Band-Abschied „The Last Waltz“: Die letzte Vorstellung

29.10.2021:  Die komplette Liste der besten Debütsingles aller Zeiten, gewählt vom amerikanischen ROLLING STONE. Eine Sammlung aus mehreren Jahrzehnten Pophistorie. in Die 100 besten Debütsingles aller Zeiten

20.10.2021:  Alle Wut und aller Sarkasmus sind verbannt aus diesem spätsommerlichen Schwanengesang von Lucinda Williams. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Lucinda Williams – „Sweet Old World“

06.10.2021:  Zwischen anmutigen Balladen mit merkwürdigem Instrumenteneinsatz und glamourös gedachtem Big­-Band-Sound brachte Paul Weller The Style Council an den Rand des Manierismus. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: The Style Council – „Confessions Of A Pop Group“

16.09.2021:  Manchmal klingt das Album wie ein Jam, bei dem sich Mick Jagger, Van Morrison, Joe Strummer und Lou Reed einen Joint teilen. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: Garland Jeffreys – „14 Steps To Harlem“

13.09.2021:  Er war unterwegs mit Bob Dylan und den Rolling Stones. Er starb am Grab seines Hundes. in Mick Brigden: Tragischer Tod des legendären Rolling-Stones-Managers

02.09.2021:  „Artificial Intelligence“ hat schlechte Stücke, mittelmäßige, gute. Und zwei, die herausragen. in Die meistunterschätzten Alben aller Zeiten: John Cale – „Artificial Intelligence“

Reviews zu Van Morrison


  • Greil Marcus - Über Van Morrison

    Geist des Zufalls Mit dem Schreiben über Rockmusik ist es eine seltsame Sache, seit es dieses Schreiben gibt. Manche schreiben über das, was vermeintlich passiert ist, woran sich die Künstler, ihre Freunde, Wegbegleiter, Dealer, Groupies, Zimmervermieter erinnern können. Andere schreiben über die Platten, die Songs, die Musiker, die Umstände der Produktion, das Geld, den Erfolg. […]

  • Van Morrison – Moondance

    Musikalisch weniger freigeistig als „Astral Weeks“, war „Moondance“ eine Rückbesinnung auf Morrisons Wurzeln im Rhythm & Blues. Getragen von einer Soul-Stimme, die beherzt zupacken konnte, und einer wunderbar organischen Produktion, begeistern „And It Stoned Me“, „Crazy Love“ oder „Caravan“ noch heute. Erst recht, wenn das Mastering auf analogen Ur-Quellen beruht und von Könnern wie Kevin […]

  • Van Morrison – Astral Weeks: Live At The Hollywood Bowl

    Jenem Bewusstseinsstrom, der an zwei Tagen des Jahres 1968 in die Aufnahmen zu „Astral Weeks“ floss, scheint etwas Transzendentales, ja Astrales zu eignen- niemand traute sich je an eine kohärente Interpretation des Wunderwerks heran, das Van Morrison als 23-Jähriger mit ein paar Musikern realisierte, denen er bloß ungefähre Anweisungen gab. Seither gehört die Platte zum […]

  • Van Morrison - Tupelo Honey

    Van The Mans „Goats Head Soup“, will sagen: an und für sich exzellent, aber nach „Astral Weeks“, „Moondance“ und „His Band And The Street Choir“ nichts, worüber man in Begeisterung ausbrechen mochte. Es war ein Statement der Zufriedenheit, beseelt von ländlicher Idylle in Südstaaten-Art, vom Cover-Foto bis zum warm-organischen Mix der Musik, die fast ohne […]

  • Van Morrison – Tupelo Honey

    Van The Mans „Goats Head Soup“. will sagen: an und für sich exzellent, aber nach „Astral Weeks“, „Moondance“ und „His Band And The Street Choir“ nichts, worüber man in Begeisterung ausbrechen mochte. Es war ein Statement der Zufriedenheit, beseelt von ländlicher Idylle in Südstaaten-Art, vom Cover-Foto bis zum warm-organischen Mix der Musik, die fast ohne […]

  • Van Morrison – Veedon Fleece - Zweite Tranche der Remaster-Editionen mit acht Alben

    Die zweite Tranche von Morrison-Alben in der abenteuerlich unchronologischen Reihe. „Veedon Fleece“ ist, der Zeit gemäß (aber was bedeutet das schon!), die erste dieser Platten: 1974 — nach einer damals endlos wirkenden Pause von zwei Jahren — Vans Wiederkehr mit versponnenem, wo nicht schillernd spinnertem Folk-Soul, Erwähnungen von Geronimo, Linden Arden, Oscar Wilde und Songs […]

  • Astral Weeks – Van Morrison - 14

    „„Es ist Soul“, erzählte der Meister dem „Rolling Stone“, „schwarzer Gospel, alles gemischt mit Blues, Leadbelly und Cowboy-Songs. Aber diese Elemente wurden transzendiert, und heraus kam etwas anderes, etwas völlig Einzigartiges.“ Dass Van Morrison 40 Jahre nach der Veröffentlichung von „Astral Weeks“ dieses Meisterwerk komplett live aufführte, darf als Sensation gelten, dass er darüber sprach, […]

  • Van Morrison – Tupelo Honey - Sieben Remaster-Editionen als Auftakt einer (Fast-)Gesamt-Reihe

    Ältere werden sich daran erinnern, dass es schon einmal eine „Remaster Senes“ mit den Alben des irischen Wutkoptes, Gottsuchers, Sensualisten. Eigenbrötlers und Genies gab.Die neue Reihe, in vier Tranchen aufgeteilt, enthält indes einige Bonus-Tracks—allenfalls zwei, drei Stücke je Album, meistens Alternative Takes. Dass etwa „Avahm Sunset“ glänzender klingt als auf der CD der ersten Generation […]

  • Van Morrison – Keep It Simple - Anstrengungslose Lieder vom Herbst des Leben

    Was kann ein alter Brummler tun, wenn alles gesagt und gesungen ist? Jawohl, den Blues spielen. Alles runterfahren auf Orgel, Schlagzeug, Mundharmonika. Ein paar unendlich ruhige Gitarren-Licks einstreuen. Den Song „How Can A Poor Boy?“ nennen. Ein Frauen-Chor säuselt die Harmonien von Nick Drakes „Poor Boy“, was zugleich wie das Pfeifen einer Dampflokomotive klingt. Van […]

  • Van Morrison – Still On Top – The Greatest Hits

    Man wird bei Van Morrison nicht ernsthaft Hits erwarten, aber „Brown Eyed Girl“ und die Them-Stücke „Baby Please Don’t Go“, „Here Comes The Night“ und „Gloria“ sind auf dem Doppel-Album enthalten, auch „Have I Told You Lately?“ und „Domino“, von denen man denken könnte, es seien Hits gewesen. Ansonsten eine volatile. doch unterhaltsame Auswahl von […]

  • Van Morrison – Live At Montreux

    Eine DVD mit zwei Auftritten von Van Morrison kommt dem ziemlich nahe, was man eine Sensation nennt. Für das Montreux-Festival, das noch immer den Jazz im Namen führt, hat der Knurrhahn das mitgeschnittene Material gesichtet – einen Auftritt aus dem Jahr 1980 mit großer Besetzung, also mit Bläsern, und einen von 1974, bevor Morrisons legendäres […]

  • Van Morrison – Pay The Devil

    Wollen mal sehen, was der Bursche auf der Hand hat. Verdammt dunkel hier drin, aber das liegt vielleicht am Hut oder an der Sonnenbrille. Pokerface. Grrrmpf. Ah, Songs von Chuck Willis, Rodney Crowell, Hank Williams, „Your Cheatin‘ Heart“, immer gut. Van hat eine Country-Platte gemacht, nach 40 anderen Platten. Keine davon war eine richtige Country-Platte. […]

  • Van Morrison – Magic Time

    In einem großen deutschen Feuilleton wurde neulich Mark Knopfler zum neuen Messias erhoben, kurz darauf das aktuelle New Order-Album als Gegenmodell zu all den „Hypes“ der letzten Jahre gefeiert Es kann sein, daß dies einfach nur auf die Krise der mittleren Jahre des jeweiligen Autors hindeutet, doch vielleicht ist es auch symptomatisch: Das ganze System […]

  • Van Morrison – What’s Wrong With This Picture?

    Schönes Cover. Der Van-Morrison-Setzkasten. Schaun wir mal, ob auch alles drin ist: Bläser, Streicher, Blues, R & B, Folk, Soul. Alles klar. Ein Song heißt „Goldfish Bowl“, ein anderer „Too Many Myths“ – die alten Topoi. Keine Überraschungen also. Und doch… Van Morrison lacht! Gleich zu Beginn, beim Titelstück (hat nichts zu tun mit dem […]

  • Van Morrison – Down The Road

    Wie oft soll man noch schreiben, dass Van Morrison seinen Weg gefunden hat, von dem er sich nicht mehr abbringen lässt? Wie oft noch, dass er für Überraschungen nicht der richtige Mann ist und dass seine Musik ab und zu noch verzaubern, niemals aber mehr so bewegen kann wie „Astral Weeks“, „Veedon Fleece“ oder „Common […]

  • Van Morrison & Linda Gail Lewis – You Win Again

    Der große Grantier hat es eilig. So eilig, dass die Plattenfirma zum neuen Album altes Material mitschicken muss, dass freilich – die Skiffle-Sause mit Lonnie Donegan und Chris Barber ging ja erst vor ein paar Monaten über die Bühne – noch fast frisch zu nennen ist. Ist das schon Torschlusspanik? Oder doch nur die unverhoffte […]

  • Van Morrison – Back On Top

    Ironie war bisher kein Wesenszug, auch kein Kunstgriff, den man mit diesem Mann in Verbindung gebracht hätte – vor allem nicht, wenn’s um die eigene Person ging. Wie also ist der Titel seines Einstands beim neuen Arbeitgeber zu werten? Eine neue Liebe? Oder doch Realitätsverlust? Van The Man ist jedenfalls wieder auf der Straße. Und […]

  • VAN MORRISON – The Philosopher’s Stone - POLYDOR

    An Van Morrison herrscht niemals Mangel. Gerade sind die vorzügliche Them-Anthologie und die noch besseren „New York Sessions ’67“ erschienen, da kommt eine Sammlung mit unveröffentlichten Aufnahmen, die immerhin die Jahre zwischen 1971 und 1988 umfaßt – rätselhafterweise sogar mit einem Stück, das für „Astral Weeks“ vorgesehen war. War der jüngere Morrison der bessere? Really […]

  • VAN MORRISON – THE HEILING GAME - Polydor

    Van Morrison wird alt. Das biologische Schicksal teilt er mit anderen, die ein bißchen langweilig geworden sind. Aber Morrison ist ja kein anderer, er gehört zu den Göttern. Die Verehrung dieses Magiers eint Dichter wie Peter Handke, Uwe Kopf, Wiglaf Droste. Unvergessen, wie Handke, bevor er Serbien retten wollte, im „Versuch über den geglückten Tag“ […]