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Ob das Corona-Konzert in Düsseldorf stattfindet, entscheidet sich erst vier Tage vorher


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Am 04. September soll in der Düsseldorfer Merkur-Spiel-Arena ein Konzert vor 13.000 Zuschauern stattfinden. Ob sich die Tore der Arena an jenem Tag tatsächlich öffnen werden, steht jedoch noch nicht fest. Erst vier Tage vorher, am 31. August, soll entschieden werden, ob die Show wie geplant stattfindet.

Nachdem die Veranstaltung verkündet geworden war, gab es neben freudigen Reaktionen auch kritische Stimmen. So hegte beispielsweise die CDU Zweifel an der rechtlichen Grundlage. Auf Grund der geteilten Meinungen haben sich Stadt Düsseldorf und die Landesregierung auf den Kompromiss geeinigt, erst kurz vor dem Event darüber zu entscheiden, ob dies stattfinden wird.

Entscheidung ist abhängig vom Infektionsgeschehen

Ausschlaggebend für die Entscheidung soll demnach „das aktuelle Corona-Infektionsgeschehen“ sein. Ein exaktes Kriterium, beispielsweise die Anzahl der (Neu)-Infektionen innerhalb des Bundeslands, wurde bislang nicht benannt.

Veranstalter Marek Lieberberg verteidigte die Großveranstaltung. Es sei der „allererste große Schritt zur Rückkehr der Livemusik, ohne die das Herz der gesamten modernen Kultur stillsteht.“ Er wolle keinen Streit mit der Politik provozieren, doch da die Veranstaltungsbranche vom Corona-Virus so stark betroffen sei wie sonst kaum eine Industrie, müsse es eine Möglichkeit geben, diese zu retten. Lieberberg nennt die Entertainmentindustrie „die Zurückgelassenen, eine Art Corona-Kollateralschaden.“


Corona-Krise: Bundesregierung will freiberufliche Künstler deutlich stärker unterstützen

Die Corona-Krise bedroht viele freiberufliche Künstler in Deutschland. Um sie zu schützen, plant die Bundesregierung für dieses und kommendes Jahr die Stipendien für diese Berufsgruppe deutlich aufzustocken. Das soll aus einem Papier von Monika Grütters, deutsche Staatsministerin für Kultur und Medien, hervorgehen. Was genau ist geplant? Für 2020 und 2021 soll aus dem Etat der Kulturministerin nun 52 Millionen Euro fließen und nicht nur 8,5 Millionen Euro wie ursprünglich geplant. „Die Erhöhung der Stipendien für die Jahre 2020 und 2021 um 43,5 Millionen Euro ist unsere Antwort auf die schwierige Situation der Solo-Selbstständigen in der Corona-Krise,“ sagte Grütters der „Osnabrücker…
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