Weil er als Erster das Feuer eröffnete: Country-Sänger Randy Howard von Kopfgeldjäger getötet

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Weil er als Erster das Feuer eröffnete: Country-Sänger Randy Howard von Kopfgeldjäger getötet

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Es liest sich wie eine Szene in einem modernen Western: Nach zahlreichen Delikten, darunter auch illegalem Waffenbesitz, war Countrysänger Randy Howard nicht zu einem Gerichtstermin erschienen. Deshalb war er auf Kaution frei – und wurde gesucht. Kopfgeldjäger Jackie Shell sollte den Musiker aufspüren. Am Dienstag (09. Juni 2015) kam es vor seinem Haus in Tennessee zu einer Schießerei. Nach Angaben der Polizei eröffnete Howard zuerst das Feuer, Shell schoss zurück. Der Musiker starb noch am Tatort. Er wurde 65 Jahre alt.

Es hätte wohl alles ganz anders kommen können. Howards Freund Terry Dotson sagte dem TV-Sender „WSMV“ aus Nashville, dass er Howard angeboten hatte, ihn zum Gericht zu fahren. Der Musiker habe ihn jedoch abgewiesen.

Er sagte, er wolle nicht mehr zurück ins Gefängnis.

Erfolge in den 80er-Jahren

Wie „The Guardian“ berichet, zeigten sich Kollegen wie Hank Williams III bestürzt. Bevor sein Absturz begann, war Howard eine Größe in der Country-Bewegung. Er prägte die sogenannte „Outlaw“-Szene mit, charakteristisch war eine deutlich rauere Spielart des Country. Randy Howards größte Erfolge liegen jedoch schon eine Weile zurück. In den 80er-Jahren gelang ihm der Einstieg in die amerikanischen Single-Charts, als er sich mit seiner Version des Johnny-Cash-Hits „Ring of Fire“ auf Platz 66 platzieren konnte.

Hier den Song „I Don’t Know“ hören:

 

 

 

 

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