Woodstock 1999: Das Horror-Festival als Doku


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Eigentlich sollte vom 23. bis zum 25. Juli 1999 in Rome, New York, das 30. Jubiläum des Woodstock-Festivals von 1969 gefeiert werden. Das über allem stehende Motto: „Drei Tage Frieden, Liebe und Musik“. Doch daraus wurde nichts. Die schlechten sanitären Anlagen, Regen, Hitze und der Unmut von Bands und Publikum sorgten für absolute Horror-Szenen.

Fred Durst von Limp Bizkit rief bei der Show am Festivalwochenende dazu auf, es dem Song „Break Stuff“ gleich zu tun und mal ordentlich zu randalieren. Die Situation eskalierte – wie auch bei dem Set der Red Hot Chili Peppers, bei dem plötzlich in der Crowd ein Feuer entfachte. Dazu hatten Festivalbesucher*innen dauerhaft mit den schlechten sanitären Anlagen vor Ort zu kämpfen, mit dem auf den Regen folgenden Matsch sowie auch mit extremer Hitze. Zu guter Letzt wurden die ganzen Verfehlungen auch noch via MTV-Liveübertragung für die ganze Welt sichtbar gemacht. Das Open Air mit mehr als 400.000 Gästen wurde als komplettes Desaster verbucht.

Wut, Gewalt und sexuelles Fehlverhalten überschatteten das gesamte Event

Am 23. Juli erscheint nun die Dokumentation „Woodstock ’99: Peace, Love, And Rage“, die sich mit den katastrophalen Umständen des Events auseinandersetzt. Produziert wurde der Film von Bill Simmons für HBO. Zahlreiche Bands und Augenzeugen kommen darin zu Wort. Den ersten Trailer gibt es auch schon zu sehen:

Bernard Weil Toronto Star via Getty Images