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„Zweischneidiges Schwert“: Madonna kritisiert das Internet und veröffentlicht sechs neue Songs als „Weihnachtsgeschenk“

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„Zweischneidiges Schwert“: Madonna kritisiert das Internet und veröffentlicht sechs neue Songs als „Weihnachtsgeschenk“

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Madonna gibt sich barmherzig und nutzt den Ärger über unerlaubt veröffentlichte Songs ihres neuen Albums, das nach ersten Angaben entweder „Unapologetic Bitch“ oder „Iconic“ heißen sollte, um daraus eine Tugend zu machen: Überraschend ließ sie am Samstag sechs Lieder bei iTunes und anderen Musik-Streamingdiensten zur Verfügung stellen. Ihre Fans dürfen dies ihrer Meinung nach als „verfrühtes Weihnachtsgeschenk“ betrachten, teilte Madonna mit und nannte auch gleich den Titel des neuen Albums: „Rebel Heart“

Nach eigenen Angaben handelt es sich bei den sechs Titeln um fertige Produktionen der Songs, von denen Demobänder nach dem Leak im Netz die Runde machten. Sie ziehe es vor, dass ihre Fans die fertigen Lieder hörten statt die „unvollständigen“ Fassungen, sagte sie. Am 9. Februar sollen weitere Titel des Albums veröffentlicht werden.

Madonna hat das Internet zudem als „zweischneidiges Schwert” bezeichnet. „Das Internet ist ebenso konstruktiv und hilfreich dabei, Menschen zusammenzubringen wie dabei, gefährliche Dinge zu tun und Menschen zu verletzen. Es ist ein zweischneidiges Schwert”, sagte sie gegenüber „Billboard”. Madonna versicherte, dass man nach bestem Gewissen arbeite und Musik nicht ins Netz gestellt würde: „Wir lassen Musik nicht herumliegen.” Festplatten mit Musikaufnahmen würden per Hand überbracht.

Auch zum Hacker-Angriff auf das Filmstudio Sony Pictures äußerte sich die 56-Jährige: „Es ist einfach die Zeit, in der wir leben. Es sind verrückte Zeiten.” Vor einigen Tagen hatte eine Gruppe von mutmaßlich nordkoreanischen Hackern unzählige Daten von Sony Pictures gestohlen und damit gedroht, auf Kinos, welche die  Nordkorea-Komödie „The Interview“ zeigten, terroristische Anschläge zu verüben. Inzwischen machte US-Präsident Barack ObamaNordkorea für den Angriff verantwortlich. Pjöngjang wies den Vorwurf umgehend scharf zurück.

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