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10 Filme über Behinderung und Inklusion

Anders sein als andere, darin liegt eine große Stärke, aber auch der Kern für Ablehnung und Ausgrenzung. Diese Dualität von zwei Kräften findet sich in Filmen über Menschen mit Behinderung wieder. Denn die Grenze zwischen Mitleid und Mitgefühl ist sehr schmal, obwohl diese beiden Emotionen etwas völlig anderes bewirken. Auch schwierig: Sich mit einem Handicap befassen, ohne es als charakterbestimmend zu behandeln, sondern die Person als Ganzes darstellen. Dieser Drahtseilakt gelingt nicht immer. Diese Filme versuchen jedoch, ein diverses Bild über Behinderung und Inklusion zu zeichnen.

Mein linker Fuß (1989)

Der Film basiert auf der Autobiografie des irischen Malers Christy Brown, der im Film von Daniel Day-Lewis verkörpert wird. Christy ist Teil einer Großfamilie und wird mit starker Athetose geboren. Die Erkrankung verursacht eine fast vollständige Lähmung, er kann allerdings noch seinen linken Fuß bewegen und damit sogar Dinge greifen. Der intelligente Mann trotzt den Schmähungen selbst von seinem eigenen Vater und ist immer wieder mit seinen Ideen, die Rettung der armen Familie. Er wird sogar ein begabter Maler.

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Gilbert Grape – Irgendwo in Iowa (1993)

Gilbert (Johnny Depp) ist ein junger Heranwachsender mit dem nachvollziehbaren Traum, seinem Leben in der Kleinstadt Endora zu entfliehen. Doch anders als viele andere in seinem Alter hat er große Verantwortung zu tragen. Zum einen für seinen autistischen Bruder Arnie (Leonardo DiCaprio) und zum anderen für seine gesamte Familie, darunter seine traumatisierte und adipöse Mutter. Der Film überzeugt mit der großartigen schauspielerischen Leistung von Depp und DiCaprio, die dem Verhältnis der Brüder mehr geben als eine reine Hass-Liebe. Denn da sind Nuancen zwischen Gilberts Beschützerinstinkt und Arnies unkontrollierbarer Abenteuerlust. Sie haben auch viel gemein, denn beide wollen und können nicht so sein, wie es andere von ihnen verlangen.

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Jenseits der Stille (1996)

Der erste Film von der begabten Regisseurin Caroline Link ist eine ungewöhnliche Coming-of-Age-Story, wo Lara (Tatjana Trieb/Sylvie Testud) als Kind zweier Gehörloser zur Welt kommt. Sie selbst kann hören und wird schnell die Verbindung ihrer Eltern zu der hörenden Umgebung. Als sie die Musik für sich entdeckt und die Möglichkeit hat, an eine renommierte Musikhochschule in Berlin zu gehen, ist das die endgültige Abnabelung zur Familie. Doch Vater Martin (Howie Seago) versucht, die Liebe seiner Tochter zur Musik auch spüren zu können.

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Setbericht „Z Nation“: Zombies blasen Trump den Marsch

Follow @sassanniasseri Das Ende der Welt steht bevor, ganz sicher, und es begint auf einem stillgelegten Fabrik-Areal, in einer kalten, dunklen Lagerhalle. Dort wird Lithium abgezapft, aus dem Wasser eines Schwimmbeckens. Gewonnen wurde das Lithium aus den Körpern von, nun ja, eingelagerten Zombies. Die sprechen können. Diese Untoten sind wie wir, aber irgendwie auch nicht. Die Leichen können zwar reden und haben Gefühle, greifen die Überlebenden dennoch an. Falls sie nicht gesättigt wurden. Mit Gehirnkeksen. Die Apokalypse, sprechende Zombies als Energiequelle – Gehirnkekse? Ein echter Irrsinn. Aber ein grandioser Irrsinn. Hier auf dem Land, auf dieser Brache inmitten grüner Felder,…
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