Mit den Toten Hosen, Peter Schilling und Grönemeyer zum WM-Titel

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An Tagen wie diesen wird der deutsche Weg bei der WM 2026 in Mexiko, Kanada und den USA hoffentlich ein leichter sein. Damit es beim Großturnier der FIFA diesmal wenigstens über die Vorrunde hinausgeht, erklingt bei Tor-Erfolgen des DFB-Teams auch in Übersee „Major Tom“ von Peter Schilling.

Die FIFA gestattete allen Teams, eigene Songs für den Moment nach dem Einschuss abspielen zu dürfen. Keine Frage, die Fan-Wahl des Lieds mit der stets gemeinsam gesungenen Zeile „Vöööllig losgelöst – von der Eeeerde“ gehört seit der EM 2024 im eigenen Land fest dazu.

Doch die FIFA erlaubt auch noch zwei weitere Songtitel, sozusagen als Begeleitmusik bei der WM. Nach deutschen Erfolgen wird „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen abgespielt.

„Signature Song“ für die deutsche Nationalmannschaft

Außerdem gab es noch die Möglichkeit, einen „Signature Song“ zu wählen, der zu einem Zeitpunkt rund ums Spiel aufgelegt werden darf. Hier entschied sich der DFB für „Zeit, dass sich was dreht“ von Herbert Grönemeyer. Das war 2006 der offizielle Song zur WM in Deutschland („Celebrate The Day“ in der englischsprachigen Version).

Für ein gutes Omen und Party-Stimmung dürfte also gesorgt sein, wenn die deutsche Nationalmannschaft am Sonntag (14. Juni) um 19 Uhr MEZ ins Turnier startet. Ein eher lockerer Auftakt, dem dann aber knifflige Aufgaben gegen die Elfenbeinküste (20. Juni, 22 Uhr) und Ecuador (25. Juni, 22 Uhr) folgen.

Wie viel solch eine Tormusik ausmacht, beweist wohl am ehesten, dass vor „Major Tom“ stets „Kernkraft 400“ von Zombie Nation abgespult wurde. Daran erinnert sich heute kein Mensch mehr. Das gilt allerdings auch für so manche Trostloskicks der DFB-Elf im Anschluss an die vergeigte WM in Katar 2022.

Der offizielle Song zur WM 2026 in Mexiko, Kanada und den USA heißt „Dai Dai“ und wird von Shakira und Burna Boy gesungen. Beide präsentierten das Lied am Donnerstag (11. Juni) bei der Eröffnungsfeier in Mexiko-Stadt. In dem Track ist auch einmal kurz von „Germany“ die Rede. Und im Video darf sogar Messi etwas sagen (was, zumindest auf Englisch, selten vorkommt).

Marc Vetter schreibt freiberuflich unter anderem für ROLLING STONE. Weitere Artikel und das Autorenprofil gibt es hier.

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