Aus diesem Grund durfte Robin Williams nicht in „Harry Potter“ mitspielen


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Robin Williams hatte große Lust, in den „Harry Potter“-Filmen mitzuspielen. Er hatte sich auch schon seine Lieblingsrolle herausgesucht, wie die „Huffington Post“ meldet. So wollte er unbedingt Rubeus Hagrid spielen, die erste Person aus der magischen Welt, die sich dem Zauberknaben zu erkennen gibt.

Doch dazu kam es nicht. Der 2014 verstorbene Mime wurde abgelehnt – weil er kein Brite war. Regisseur Chris Columbus musste ihm schon nach der ersten Anfrage absagen.

Keine Amerikaner erwünscht

Janet Hirshenson, die Casting-Regisseurin der Filme, klärte nun über die konkreten Umstände auf: „Robin hatte Regisseur Chris Columbus angerufen, weil er unbedingt in dem Film dabei sein wollte, aber es gab die Vorgabe, dass nur britische Schauspieler dabei sein dürfen.“

Robin Williams hätte sicher einen hervorragenden Hagrid abgegeben
Robin Williams hätte sicher einen hervorragenden Hagrid abgegeben

Williams schuf so immerhin eine Art Präzedenzfall für die gesamte Filmserie, so Hirshenson, denn „nachdem Robin abgesagt wurde, war klar, dass nun keine Ausnahme mehr gemacht werden könnte; das wäre unmöglich gewesen“.

Autorin Joanne K. Rowling hatte die Vergabe Lizenzrechte zur Verfilmung ihrer Bücher an bestimmte Bedingungen geknüpft. Dazu gehörten die Wahl des Drehortes und die Besetzung der Schauspieler.

Der „Harry Potter“-Cast - auch mit Robbie Coltrane (Mitte, hinten)
Der „Harry Potter“-Cast – auch mit Robbie Coltrane (Mitte, hinten)

Anstatt Robin Williams wurde schließlich Robbie Coltrane gecastet, der Hagrid mit seiner beeindruckenden Statur und viel Charme in allen acht Teilen der „Harry Potter“-Reihe zum Leben erweckte.

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