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„Beatles: Get Back“-Film wird auf nächstes Jahr verschoben


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Es wäre vielleicht eines der Musikfilm-Highlights dieses Jahres geworden: Eigentlich sollte im September der Beatles-Film „Get Back“, eine von Peter Jackson gedrehte Doku, in die Kinos kommen, welcher die Band im Januar 1969 porträtiert.

Nun musste die Premiere, wie auch für so vielen weitere Filme, verschoben werden. Der neue Kinostart-Termin ist auf September 2021 datiert.

Was wirklich geschah: Behind the Scenes bei den Beatles

Der Film begleitet die Fab Four bei Proben und Auftritten im Jahr 1969 und zeigt, wie die Musiker sich über die Idee, die Aufnahmen für die geplante neue Platte „Get Back“ filmisch begleiten zu lassen und diesen Film mit einem Live-Auftritt enden zu lassen, nicht einigen konnten. Die Sessions wurden zunächst abgebrochen.

Lennon und McCartney beauftragten zunächst den Beat-Produzenten Glyn Johns das Album fertigzustellen. Zeit verging, die Suche nach einem Hit trat in den Vordergrund und schließlich fand sich ein völlig anderer Weg, neue Stücke zu veröffentlichen. Nach hitzigen Diskussionen über die eigentlich verhasste Rückkehr ins Live-Geschäft stand zudem das berühmte Rooftop-Konzert.

Jackson baut für seinen neuen Film wie auch schon bei der preisgekrönten Weltkriegsdokumentation „They shall not grow old“ auf archivierte Aufnahmen: 55 Stunden unbekanntes Filmmaterial aus dem Tonstudio (einiges davon war bereits in der Doku „Let It Be“ von Michael Lindsay-Hogg zu sehen), dazu 140 Stunden Tonaufnahmen.

„Die Arbeit an diesem Projekt war eine spannende und zufriedenstellende Erfahrung für mich. Ich hatte das Privileg, eine der größten Bands aller Zeiten still und heimlich dabei zu beobachten, wie sie arbeiten, spielen und Meisterwerke erschaffen“, sagte Peter Jackson laut „IndieWire“ in einem Statement.

Auch Paul McCartney bekundete im Vorfeld, sehr glücklich zu sein mit dem Projekt: „Ich bin glücklich darüber, dass Peter in unser Archiv eingetaucht ist, um einen Film zu machen, der endlich die Wahrheit darüber zeigt, wie die Beatles gemeinsam aufnahmen.“ Er sei sich sicher, „die Freundschaft und Liebe zwischen uns wird sichtbar werden und all das erinnert mich daran, was für eine wahnsinnig schöne Zeit wir hatten.“


Ringo Starr verrät endlich, welche seine liebste Beatles-Ära war

Mögen sich die Anhänger der Fab Four auch fast täglich Gedanken machen, welches ihr Lieblingsalbum der Beatles ist, geht es den verbliebenen Musikern etwas anders. Die Erinnerung reicht da eher an ganze Zeiträume zurück, in denen es besser oder schlechter lief. Welche Beatles-Ära war denn nun die beste? Diese Frage bekam Ringo Starr bei einem Spazierganz zu seinem 81. Geburtstag in Los Angeles von einem Reporter von „TMZ“ gestellt. Es stellte sich heraus, der Schlagzeuger die glücklichste Zeit mit seiner Band rund um die Aufnahmen von „Sgt. Pepper's“ und einige Zeit danach bis kurz vor „Abbey Road“ einstufte. Die Chemie…
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