Beatles-Wiki: Alles, was Sie über die „Pilzköpfe“ wissen sollten


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The Beatles – sie lösten in den Sechzigern einen nie dagewesenen Hype aus und zählen bis heute für viele Menschen weltweit zu den ersten musikalischen Einflüssen. Auch wenn die Band nur zehn Jahre aktiv war, steht fest: Ihre Musik hat Generationen und kommende Musiker maßgeblich geprägt. ROLLING STONE hat die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die „Pilzköpfe“ gesammelt.

Wie heißen die 4 Beatles?

Die Mitglieder der Beatles waren John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr. Einen Großteil der Songs schrieben McCartney und Lennon, aber auch Harrison hat Hits wie „Here Comes The Sun“ und „While My Guitar Gently Weeps“ beigesteuert. Ringo Starr schrieb unter anderem „Don’t Pass Me By“ und „Octopus’s Garden“.

Wer von den Beatles lebt noch?

Nachdem John Lennon am 8. Dezember 1980 von einem fanatischen Fan erschossen wurde und George Harrison am 29. November 2001 seinem Krebsleiden erlag, sind heute nur noch zwei Beatles am Leben: Paul McCartney und Ringo Starr.

Welche Frau hatten die Beatles immer dabei?

Eine Frage, die häufig gestellt wird, zielt auf Yoko Onos Stellung innerhalb der Band ab. Die Partnerin von John Lennon war seit 1968 an seiner Seite und beide beeinflussten sich gegenseitig künstlerisch, spirituell und emotional. Der Beatle brachte die Aktivistin unter anderem auch zu Proben mit, was in der Musikdoku „Get Back“ gut dokumentiert wurde. Dadurch entstand der heute populäre Eindruck, dass sie sich in die Belange der Gruppe einmischte.

Welche Beatles-Filme gibt es?

Die Band hat auch mehrere Filme gedreht, die in den Sechzigern allesamt zur Beatles-Mania beitrugen.

  • Yeah Yeah Yeah (A Hard Day’s Night)
  • Hi-Hi-Hilfe! (Help!)
  • Magical Mystery Tour
  • Yellow Submarine (Zeichentrick)
  • Let It Be

Sind die Beatles oder Rolling Stones erfolgreicher?

Beatles vs. Rolling Stones – dieser Kampf regt seit jeher Diskussionen bei Musikfans an. Und einfach zu beantworten ist die Frage tatsächlich nicht. Denn Erfolg lässt sich unterschiedlich messen – Einfluss, Geld, Coolness, Authentizität, Anzahl der veröffentlichten Alben spielen dabei häufig eine Rolle. Für die Rolling Stones spricht natürlich ihre über Jahrzehnte andauernde Entwicklung, nachdem die Beatles längst Geschichte waren. Jedoch argumentieren viele: Wie viele ihrer neueren Songs können mit den Hits von damals beziehungsweise den Evergreens der Beatles mithalten? Es scheint daher eher eine Glaubensfrage – in finanzieller Hinsicht können sich wohl beide Bands glücklich schätzen, eine Musikkarriere gewählt zu haben.

Wie kam der Beatles-Name zustande?

Zu Beginn ihrer musikalischen Karriere wechselten Lennon und seine Mitmusiker häufiger den Bandnamen. Zunächst hießen sie The Quarrymen, 1959 dann Johnny and the Moondogs und kurz darauf The Silver Beetles – in Anlehnung an Buddy Hollys Band The Crickets. 1960 wurde der Name etwas angepasst, um die Assoziation zum Beat herzustellen. Es war ein Wortspiel mit dem englischen Wort für Käfer: „beetle“. Ab August 1960 ließen die Musiker dann auch das Wort „Silver“ aus ihrem Namen weg und waren fortan als „The Beatles“ bekannt.

Warum haben sich die Beatles getrennt?

Eine Sache beschäftigt Fans bis heute ganz besonders: Warum haben die Beatles aufgehört und wann haben sie sich aufgelöst? Offiziell gaben die Musiker das Ende der Beatles 1970 bekannt, doch schon länger hatte es Gerüchte um Spannungen innerhalb der Gruppe gegeben. Dies zeigt sich auch in der Beatles-Doku „Get Back“. Insbesondere McCartney und Lennon gerieten immer wieder aneinander – auch weil Ersterer ohne interne Abstimmung Allen Klein zum neuen Manager ernannt hatte. Er dagegen wurde übergangen, als Phil Spector zum Abmischen der „Get Back“-Aufnahmen engagiert wurde. Auch Yoko Ono wird immer wieder eine Mitschuld am Aus der Beatles gegeben, da sie sich zu sehr in die Banddynamik eingemischt habe. McCartney, der die Trennung offiziell bestätigte, behauptet, dass Lennon als Erster verkündet hatte, die Gruppe verlassen zu wollen.

 

Was war das letzte Konzert der Beatles?

Die Beatles auf dem Dach des Apple-Studios in London – das legendäre Rooftop-Konzert, bei dem lediglich Menschen zusahen, die zufällig gerade in der Gegend waren, war der letzte öffentliche Auftritt aller vier Mitglieder. Die Musiker spielten 42 Minuten, bevor die Polizei den Gig beendete.

Wie viele Beatles-Alben gibt es?

Zum Kernkatalog der Beatles gehen zwölf Alben:

  • Please Please Me (1963)
  • With The Beatles (1963)
  • A Hard Day’s Night (1964)
  • Beatles For Sale (1964)
  • Help! (1965)
  • Rubber Soul (1965)
  • Revolver (1966)
  • Sgt Pepper’s Lonely Hearts Club Band (1967)
  • The Beatles (White Album) (1968)
  • Yellow Submarine (1969)
  • Abbey Road (1969)
  • Let It Be (1970)

Gut zu wissen: „Magical Mystery Tour“ aus dem Jahr 1967 wurde in Großbritannien ursprünglich als Doppel-7-Inch-EP veröffentlicht. Im Rest der Welt wurde es als LP verkauft.

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