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Benjamin Gibbard: Soloalbum „Former Lives“ komplett im Stream!

Diese Stimme! Wo auch immer man sie hört, sei es bei The Postal Service, bei den frühen oder den späten Death Cab For Cutie, bei seiner akustischen „Home“ Split-EP mit Andrew Kenny oder im wundervollen Duett mit Feist auf dem Charity-Samper „Dark Was The Night“ – immer wieder hat sie dieses besondere, weiche Timbre, das im gleichen Maße für Euphorie wie für Melancholie steht.

Der erste Song von seinem Soloalbum „Former Lives“, mit dem Gibbard vor einigen Wochen via Soundcloud an die Öffentlichkeit trat, hieß „Teardrop Windows“ und hatte sogleich den Effekt, dass man sich im positiven Wortsinn zuhause wähnte. „Teardrop Windows“ begann – so Gibbard – „als Versuch einen Big Star-inspirierten Song“ zu schreiben – und wurde dann „zu etwas komplett anderem“. Der Song handelte vom Smith Tower in Seattle. 1914 war dieser lange Jahre das Glanzstück der Skyline, bis er von der berühmten „Space Needle“ verdrängt wurde. „Für mich steht der Smith Tower für all die Dinge, die wir als selbstverständlich abtun, wenn etwas Neueres, Tolleres in unser Leben tritt. Wir neigen dazu, all die schönen Dinge zu vergessen, die wir bereits haben.“

Das trifft auch erstaunlich gut auf sein neues Album zu: Viele Songs auf „Former Lives“ stammen aus alten Notizbüchern und wurden nie vertont, weil sie – so Gibbard – „bei Death Cab For Cutie nie ins große Ganze passten.“ Das erklärt vielleicht auch, warum in vielen Songs des Albums ebendiese „Former Lives“ mitschwingen: Gitarrenmelodien, Sounds und Produktions-Trademarks, die klingen als stünden sie mit einem Bein in einem alten Death Cab-Album und mit einem im Unsicheren, im Neuen, im Unbekannten. So eröffnet Gibbard das Album zum Beispiel mit einem wundervollen A-capella-Stück und lässt im späteren Verlauf auch Country-Anleihen durchschimmern.

Schon als wir Gibbard kürzlich zum Videointerview über sein neues Album trafen (das Sie dann in der Release-Woche auf der Website finden können), versprach er, für ein paar Gigs nach Deutschland zu kommen, die er vermutlich als Solo-Akustik-Shows gestalten wird. Leider sind es bisher nur zwei geworden:

29.11. Hamburg, Kulturkirche

30.11. Berlin, Passionskirche

Hier nun unser Albenstream von „Former Lives“:

Benjamin Gibbard – Former Lives by City Slang


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