Brian May deutet unbekannte Songs von David Bowie und Queen an

E-Mail

Brian May deutet unbekannte Songs von David Bowie und Queen an

Facebook Twitter Google+ Whatsapp Email Kommentare
von

Brian May ist schon lange zu so etwas wie dem Marketingverwalter von Queen geworden. Seit Jahren ist es vor allem der Gitarrist, der immer wieder zaghaft Details über die Vergangenheit der Band preisgibt. Zuletzt erzählte er in einem Interview von den bisher kaum bekannten Beschwerden, unter denen Freddie Mercury wegen seiner Aids-Erkrankung litt. Später beschwerte er sich im Netz, dass er die Zitate nie autorisiert habe.

Nun gibt es allerdings wirklich aufregende Neuigkeiten, die der 69-Jährige in einem Gespräch mit „Radio X“ ankündigte: Angeblich soll es noch weitere Songs geben, die Queen gemeinsam mit David Bowie aufgenommen haben. Während der Sessions zu der 1981 veröffentlichten Single „Under Pressure“ (erschien auf der von vielen Fans nicht unbedingt geliebten LP „Hot Space“, 1982) entstanden weitere Demos.

Zwischen Freddie Mercury und David Bowie flogen die Funken

May deutete an, dass es im Studio durchaus nicht allzu rosig zwischen den beiden Alphatieren Mercury und Bowie zuging. „Es war nicht ganz einfach, weil wir allesamt sehr altkluge Jungs waren und David, nun ja, sehr energisch“, so der Gitarrist. „David und Freddie kriegten sich ohne Zweifel ordentlich in die Haare. Aber so etwas passiert nun einmal im Studio; dann fliegen die Funken und dann entstehen oftmals großartige Sachen.“

Freddie Mercury fliegt nun auch durchs All
Freddie Mercury

Insgesamt erinnere er sich an diese Zeiten inzwischen nur noch in einem positiven Blickwinkel. Der entscheidende Satz in dem Interview fällt aber nach seiner Einschätzung über die schwierigen Momente im Studio: „Und nicht alles, was wir in diesen Sessions ausprobiert haben, erblickte das Licht der Welt, da gibt es schon den Gedanken, es doch einmal zu veröffentlichen.“

Weitere Details wollte May aber nicht nennen. Wie man dies eben als professioneller Nachlassverwalter einer Band macht, die Millionen von Platten verkauft hat, aber schon längst von der Reinszenierung der Vergangenheit lebt.

Graham Wiltshire Getty Images
E-Mail

Nächster Artikel

Vorheriger Artikel