Bruce Springsteen legt nach: Donald Trump ist „Gefahr für Demokratie“


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Bruce Springsteen hat gewarnt, dass die Demokratie in Amerika weitere vier Jahre nicht überleben könnte, falls Donald Trump erneut zum Präsidenten gewählt werden sollte.

Er glaubt, dass Trumps Auftritt mit einer Bibel vor einer Kirche vor einigen Wochen (01. Juni) nun eventuell der Wendepunkt für die amerikanische Politik sein könnte.

Springsteen über Trump: anti-amerikanisch und total albern

In einem Interview mit „The Atlantic” kritisierte Springsteen den US-Präsidenten für das Einsetzen von Tränengas, um Demonstranten aus dem Weg zu schaffen, als Trump für ein Foto vor der St. Johns Kirche in Washington mit einer Bibel posierte. „Ich glaube, dass wir mit diesem Gang auf dem Lafayette Square endlich einen präsidialen Wendepunkt erreicht haben“, sagte der 70-Jährige.

Es sei „so unverschämt anti-amerikanisch, total albern und dumm und gegen die Redefreiheit. Und wir haben ein Video davon, das ewig existieren wird“. All die momentanen Geschehnisse würden bei ihm Gedanken an vergangene Zeiten aufrufen.

Die Black-Lives-Matter-Proteste beispielsweise erinnerten ihn an die Bürgerrechtsbewegung der 1960er Jahre, während denen er aufwuchs. Oder der Abflug der SpaceX-Rakete: „Als die SpaceX-Rakete hochging und die Städte brannten“, sagte der Sänger, „hatte ich ein Flashback ins Jahr 1968.“

Auch wenn ihn die Vielzahl der Demonstranten optimistisch für die Zukunft stimme, so könnte eine zweite Amtszeit von Trump die USA in ihren Grundfesten bedrohen. „Ich glaube, dass unser derzeitiger Präsident eine Bedrohung für unsere Demokratie darstellt. Er macht einfach jede Art von Reform so viel schwieriger“, erklärte Springsteen.

Springsteen abschließend: „Ich weiß nicht, ob unsere Demokratie weitere vier Jahre unter seiner Führung aushalten könnte. All dies sind existenzielle Bedrohungen für unsere Demokratie und unseren American Way of Life.“


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