Chris Cornell: Sein letzter Song erscheint auf neuem Album von Johnny Cash

Mit „Johnny Cash: Forever Words“ erscheint – wieder mal – ein posthumes Album von Johnny Cash (1932-2003). Auf der am 6. April erscheinenden Platte interpretieren Musiker Songtexte und Gedichte der Country-Ikone. Darauf enthalten ist auch ein Stück des im Mai 2017 verstorbenen Chris Cornell, „You Never Knew My Mind“. Zu den weiteren Cover-Künstlern zählen Kris Kristofferson, Willie Nelson, Elvis Costello und Alison Krauss.

Produzent John Carter Cash sprach von einer „monströsen Aufgabe“, dieses zuvor unentdeckte Material zu kompilieren. „You Never Knew My Mind“ gilt als einer der letzten Songs, die Cornell noch eingespielt hat. Johnny Cash hatte Soundgarden übrigens auch schon mal gecovert: „Rusty Cage“.

1000 Inhaftierte sahen den Man In Black, der gleich mit dem „Folsom Prison Blues“ begann -und erkannten ihn als ihresgleichen, einen mit sich selbst und der Welt hadernden Mann, der nie aufgab. Die unsterblichen Zeilen „I shot a man in Reno/ Just to watch him die“ wurden wohl selten so gut verstanden.

Tracklist „Johnny Cash: Forever Words“

1. Forever/I Still Miss Someone – Kris Kristofferson and Willie Nelson
2. To June This Morning – Ruston Kelly and Kacey Musgraves
3. Gold All Over the Ground – Brad Paisley
4. You Never Knew My Mind – Chris Cornell
5. The Captain’s Daughter – Alison Krauss and Union Station
6. Jellico Coal Man – T. Bone Burnett
7. The Walking Wounded – Rosanne Cash
8. Them Double Blues – John Mellencamp
9. Body on Body – Jewel
10. I’ll Still Love You – Elvis Costello
11. June’s Sundown – Carlene Carter
12. He Bore It All – Daily and Vincent
13. Chinky Pin Hill – I’m With Her
14. Goin’, Goin’, Gone – Robert Glasper featuring Ro James, and Anu Sun
15. What Would I Dreamer Do? – The Jayhawks
16. Spirit Rider – Jamey Johnson

Kooperation

Album-Trailer:

Silver Screen Collection Archive Photos

Chris Cornells Arzt bestreitet Medikamenten-Überdosis

Der ehemalige Arzt des im Mai 2017 verstorbenen Chris Cornell bestreitet es, dem Sänger zu viele Medikamente gegen Angstzustände verschrieben zu haben. Die Ehefrau des Soundgarden- und Audioslave-Frontmanns reichte im November 2018 eine Klage gegen Dr. Robert Koblin wegen eines Kunstfehlers ein. Vicky Cornell behauptete damals, dass Koblin ihrem Mann in den letzten 20 Monaten seines Lebens 940 Dosen des Medikaments Lorazepam (auch Ativan genannt) sowie Oxycodon verschrieben hatte, ohne Cornell richtig untersucht zu haben. Chris Cornell wurde am 18. Mai 2017 im Alter von 52 Jahren tot in seinem Hotelzimmer gefunden. Dem toxikologischen Bericht zufolge waren mehrere verschreibungspflichtige Medikamente in…
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