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So schwer hatte es Dave Grohl mit seinem konservativen Vater


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In seinem Instagram-Format „Daves True Stories“ postet Dave Grohl des Öfteren längere Texte. Der neueste Text handelt nun, passend zum Vatertag in vielen Ländern am Sonntag (21. Juni), seinen verstorbenen Vater James Harper Grohl und wurde auch in der Zeitschrift „The Atlantic“ veröffentlicht.

Der Aufsatz befasst sich mit einer Erinnerung aus dem Jahr 1985, in der der inzwischen 51-Jährige ein rebellischer Teenager ist, der sich permanent an seinem distinguierten, konservativen Vater reibt.

Dave Grohl hatte es nicht leicht mit seinem Vater

„Mein Vater wurde 1938 als Sohn einer Arbeiterfamilie aus Ohio geboren und war ein komplizierter Mann mit vielen, manchmal widersprüchlichen Facetten“, schreibt der Foo-Fighters-Frontmann.

„Schauspieler, Schriftsteller, preisgekrönter Journalist, Kunst- und Essensliebhaber und ein wilder, klassisch ausgebildeter Musiker. Ein wahrer Mann der Renaissance, und doch so konservativ, dass er in der Öffentlichkeit manchmal mit dem legendären politischen Kommentar George Will verwechselt wird. All dies und mehr, gegossen in einen knackigen, sauberen Seersucker-Anzug.“

Grohl spricht über die „paradoxen Eigenschaften“ seines Vater: „Nachts konnte man ihn mit einem Glas „Johnnie Walker Red“, den Taktstock in der Hand, zurückgelehnt in seinem Eames-Stuhl finden, während er Jazzplatten hörte und der Rauch seiner süßen Pfeife durch seine Wohnung in Alexandria, Virginia, wehte.“

Er erinnert sich an einen Auftritt mit seiner früheren Band Mission Impossible im Jahr 1985, und wie sein Vater ihm danach eine Lektion erteilte. Dieser hätte gewusst, dass er „keineswegs auf der Überholspur war, ein professioneller Musiker zu werden.“ Grohl schrieb einen Brief in welchem er von dem Auftritt erzählte, als Beweis für sein Können. „Tue das nie wieder, David“, hätte sein Vater bloß als Antwort auf den Brief gesagt.

„Ich war die Garagenband seines Konservatoriums“, resümiert Grohl, „die kreischende Rückkopplung zu seinem perfekten Ton, die Dead Kennedys zu seinem Leonard Bernstein“.


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