Foo Fighters: Dave Grohl erklärt, warum Live-Konzerte nicht ersetzbar sind


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Die Corona-Krise zwingt die Musikwelt wie auch alle anderen Menschen in die Isolation. Mit Blick auf die kommenden Wochen und Monate heißt das auch, dass es keine Gigs, keine Festival-Auftritte geben wird. Wie sieht nur ein Sommer ohne Musik aus? Keiner weiß es. Wir werden es leider erfahren.

Während die meisten Fans sicher schon Entzugserscheinung haben und sich immerhin auf das nächste Jahr freuen, erinnert Dave Grohl in einem Gastbeitrag für die amerikanische Ostküsten-Intellektuellen-Postille „The Atlantic“ an die Magie von Live-Musik.

YouTube ist kein Ersatz

Der Essay trägt den Titel „The Day the Live Concert Returns“. Darin erzählt der Sänger von seinen eigenen Konzerterfahrungen und teilt die Freude an jenen unglaublichen Momenten, die er gemeinsam mit seinen Bands Nirvana und Foo Fighters erlebte.

„Es geht nichts über die Energie und Atmosphäre von Live-Musik“, so Grohl. „Es ist die lebensbejahendste Erfahrung, seinen Lieblingsmusiker leibhaftig auf der Bühne zu sehen, statt als ein eindimensionales Bild, das auf Eurem Schoß leuchtet, während Ihr Euch durch ein nächtliches Wurmloch bei YouTube schraubt.“


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Mit Blick auf die Corona-Pandemie erklärte er seinen Wunsch für die nächste Zeit: „In der heutigen Welt der Angst, des Unbehagens und der sozialen Distanzierung ist es schwer vorstellbar, dass Erfahrungen wie diese jemals wieder geteilt werden. Ich weiß nicht, wann es wieder möglich sein wird, Arm in Arm mitzusingen, wenn das Herz rast, die Körper sich bewegen, die Seelen vor Leben platzen. Aber ich weiß, dass wir es wieder tun werden, weil wir es tun müssen.“



Ex-Nirvana-Schlagzeuger Dave Grohl hatte Angst aus der Band zu fliegen

Dave Grohl, der ehemalige Schlagzeuger von Nirvana, sagt, er hätte damals Angst gehabt aus der Band zu fliegen. Grohl, der 1994 die „Foo Fighters“ gründete und dafür als Sänger ans Mikrofon wechselte, erzählte dies in einem Interview mit „Apple Music“. Darin gab er unter anderem zu: „Ich fühlte mich wirklich unsicher und dachte: Ich bin nicht gut genug“. In dem Interview erinnert sich Grohl an die Zeit, in der er Nirvana beitrat: „Sie hatten ein Team von Schlagzeugern vor mir und einige von ihnen waren mehr in der Band integriert als andere. Als ich zu ihnen stieß, kannte ich Krist…
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