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„Meh“: David Crosby twitterte herablassend über Eddie Van Halen


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Nachdem Eddie Van Halen am 6. Oktober im Alter von 65 Jahren an Kehlkopfkrebs starb, zollten Künstler rund um die Welt dem Gitarristen Tribut.

Patti Smith ehrte ihn mit einem Gedicht, Joe Satriani schrieb in einem Beitrag auf „Billboard“ lang und breit über seine Liebe zu Van Halen und selbst Ozzy Osbourne ist sich sicher, dass es nur einen wie ihn geben konnte. Aber alles, was David Crosby dazu beizutragen hat, ist ein lahmes „meh“.

Für Crosby bleibt Jimi Hendrix der größte Gitarrist, nicht Eddie Van Halen

Auf Twitter wurde Crosby von einem Follower gefragt, was er von Eddie Van Halen halten würde. Auf ebendiese Frage antwortete das Gründungsmitglied der Byrds und von Crosby, Stills and Nash nur mit „meh“.

Ganz klar, diese Einsilbigkeit blieb nicht unkommentiert. Ein Twitter-Nutzer schrieb ihm: „Wow, das war unhöflich, unfreundlich und völlig ohne Empathie“. Und Crosby führte daraufhin aus: „Sorry … ich meinte nur, dass er mich nicht so bewegt hat.“

Danach gab es kein Halten mehr. Als Reaktion bekam der Musiker unter anderem zu hören: „Der Typ hat nur die Gitarrenwelt verändert.“

Worauf David Crosby weiter herablassend über den kürzlich Verstorbenen sprach: „Hendrix hat die Gitarrenwelt verändert. Niemand sonst wirklich … schaut, ich verstehe … viele von euch liebten Van Halen … und das eine Mal, als ich ihn traf, war er nett … und er war talentiert … meh bedeutet für mich, dass es mich nicht so sehr interessiert […] es bedeutet nicht, dass er nicht gut war, aber er war es nicht für mich.“

Obwohl Crosby nach seinen Aussagen viel Gegenwind bekam, knickte er nicht ein. Auf eine respektvolle Würdigung Van Halens muss von ihm wohl weiterhin verzichtet werden.


Gene Simmons über Autofahrt mit Eddie Van Halen: „Ich hatte Todesangst“

Es war eine Autofahrt, die er nie wieder vergessen sollte: In dem Podcast „The Dennis Miller Option“ erzählt Kiss-Bassist Gene Simmons von der Begegnung mit dem am 6. Oktober 2020 verstorbenen Gitarristen Eddie Van Halen. Dabei erinnert sich Simmons an ein Metallica-Konzert in den 1980er Jahren zurück, das damit endete, dass ihn der Van-Halen-Gitarrist in einem Auto ohne Türen nach Hause fuhr. „Metallica war gerade am Kommen“, fängt Simmons seine Anekdote im Podcast an. „Und wir alle begannen, von dieser neuen Band zu hören. Also fuhr ich zur Long Beach Arena, hatte ein Limousine und einen Bodyguard – all das…
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