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Blackout Tuesday

Der freie Radikale: Zum 80. Geburtstag von William Friedkin

Gene HACKMAN in 'French Conenction'

Die Autojagd unter der Bahntrasse und die ungebremste Fahrt des Zuges. Die Schüsse vom Dach eines Mietshauses. Gene Hackmans Porkpie-Hut. Das Herumstehen in der Kälte, während Fernando Rey im Restaurant feine Spesen serviert werden. Das Auseinandernehmen des Autos auf der Suche nach dem Rauschgift. Die Qualitätsprüfung des Kokains. „The French Connection“ hat so viele erinnerungswürdige Szenen, dass es für das gesamte New Hollywood reichen würde. Hackman fühlte sich als grobschlächtiger Popeye Doyle nicht wohl und glaubte, die Rolle nicht glaubhaft spielen zu können. Friedkin bestärkte ihn, er wollte keinen anderen Schauspieler. Hackman bekam für seinen Popeye, eine der unglaublichsten Darstellungen des Kinos, den Oscar.

Ein Jahr später drehte William Friedkin „Der Exorzist“ und hätte sich als Legende zur Ruhe setzen können. Die Geschichte der Entstehung des Films ist so spannend wie der Schocker selbst: wie er im Norden des Irak mit dem kleinstmöglichen amerikanischen Kamerateam und Max von Sydow die Exposition drehte und dort unter widrigen Bedingungen die glücklichsten Wochen seines Lebens verbrachte. Die Sonne ging püber dre Grabungsstätte auf, und man sieht im Film, dass kein Moment glorioser sein konnte als dieses dunstige, goldene Leuchten. Wie in New York das Lagerhaus abbrannte, in dem die Bühne mit dem drehbaren Zimmer, in dem der Exorzismus tsttfindet, aufgebaut war. Wie er tagelang die Stimme einer alten Schauspielerin aufnahm, die das Gurgeln, Fluchen und Sprotzen des Dämons sprach, und ihr Alkohol einflößte. Sie war eine sehr gläubige Frau. Sie litt. Und wie er die Musik fand – Mike Oldfields unvergessliches Motiv von „Tubular Bells“.

DER EXORZIST The Exorzist
Der Exorzist

Friedkin war neben Coppola der erfolgreichste Filmregisseur der Welt, als er das Remake von Henri-Georges Clouzots Klassiker „Lohn der Angst“ plante. Er wollte Steve McQueen für die Rolle von Yves Montand – aber die Dreharbeiten sollten im südamerikanischen Dschungel stattfinden, und dorthin wollte McQueen nicht reisen, weil er mit Ali MacGraw liiert war, die er ungern allein lasssen ließ. MacGraw sollte eine Rolle in dem Film bekommen, in dem es aber gar keine tragende Frauenrolle gibt. Friedkin lehnte ab. MacGraw sollte als Koproduzentin beschäftigt werden. Friedkin lehnte ab. Schließlich verpflichtete er Roy Scheider, nach „Jaws“ immerhin ein Star.

Röhnert picture alliance / Keystone
picture-alliance / KPA Honorar &


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