Highlight: 10 Dinge über Guns N‘ Roses, die Sie garantiert noch nicht wussten

RS History

Guns N’Roses: Axl Rose und die Ewigkeit von „Chinese Democracy“

Ein Artikel aus dem RS-Archiv (2008) zur Veröffentlichung von „Chinese Democracy“

Wenn dieses Heft erscheint, wird der größte Witz der vergangenen 15 Jahre nicht mehr lustig sein. Wenn uns der Himmel nicht auf den Kopf gefallen oder Universal Music plötzlich pleite gegangen ist, dann steht „Chinese Democracy“ am 22. November im Laden. „Chinese Democracy“ im Laden! Offiziell zu kaufen! In den USA erscheint das Album einen Tag später, exklusiv bei der Elektronik-Kette „Best Buy“. Der 23. November ist in Deutschland freilich Totensonntag, wäre also schon rein symbolisch ein eher ungünstiger Erstverkaufstag gewesen.

Was soll man nun erwarten von diesem Album? „Chinese Democracy“ kann niemals so gut sein wie erhofft – und niemals so schlecht wie befürchtet. Es ist natürlich auch kein Guns N’Roses-Album, sondern ein Axl-Rose-Album, aber das ist jetzt, nach all der Zeit, mit Verlaub fucking egal. Was manch Kritiker im Laufe der lächerlichen Jahre, in denen Axl vor allem durch schlecht sitzende Dreadlocks und meist mediokre Auftritte auffiel, vielleicht verdrängt hat: Es gibt gute Gründe, warum so viele Menschen schon so lange so sehnsüchtig auf „Chinese Democracy“ warten.

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Ein kurzer Blick zurück (eventuell leicht nostalgisch verklärt)

Ende der 80er Jahre, Anfang der 90er Jahre waren Guns N’Roses nicht nur die größte Rockband der Welt, sie waren auch die aufregendste. Sie taten niemals, was man erwartete. Schon zwischen dem Debüt „Appetite For Destruction“ und dem nächsten richtigen Studio-Album lagen vier unfassbar lange Jahre. Zwar rochen die Songs von „Use Your Illusion I+II“ dann kein bisschen nach dem grassierenden teen spirit, sondern gönnten sich noch mehr als einen Hauch des guten alten Glam-Metal. Die beiden Doppelalben, auch das mag ein wenig in Vergessenheit geraten sein, waren naturgemäß überladen (allein das Überdosis-Epos „Coma“ dauerte zehn Minuten), aber auch ein großes Abenteuer zu einer Zeit, als viele Guns N’Roses schon zum ersten Mal abgeschrieben hatten.



Guns N'Roses: So wurde Axl Rose für seine Folge von „New Looney Tunes“ animiert

Im Dezember 2018 hatte Axl Rose als Sprecher einen Gastauftritt in einer Folge der Cartoon-Serie „New Looney Tunes“. In einem Video kann man nun sehen, wie der Sänger von Guns N'Roses Teil der bunten Comic-Welt wurde. Am Dienstag (04. Februar) teilte die Band auf ihrer Facebook-Seite einen kurzen Ausschnitt, in dem die Character-Designerin Jennie Hoffer Schritt für Schritt erklärt, wie der Frontmann zur Zeichentrick-Figur wird. „Character-Designerinnen sind dafür verantwortlich das Aussehen der Figuren richtig zu gestalten“, so Hoffer in dem knapp zweieinhalbminütigen Video. „Mein erster Schritt besteht darin, einen groben Umriss von ihm zu zeichnen“. Nach und nach verfeinert die Designerin…
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