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Liste

Die 25 besten Songs von Elton John


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Zusammen mit seinem langjährigen Texter und Freund Bernie Taupin hat Elton John eine Menge unvergesslicher Songs geschrieben. Daraus die 25 Besten auszuwählen, scheint fast nicht möglich. Die Redaktion des ROLLING STONE hat es riskiert und ihre persönliche Elton-John-Playlist aufgestellt. Mit dabei sind die größten Hits, unverwüstlichen Klassiker und schönsten Perlen aus der Diskographie des „Rocket Man“.

25. „Little Jeannie“ von „ 21 At 33“ (1980)

Nach dem missglückten Disco-Experiment „Victim Of Love“ (1979) musste ein adäquater Hit her, um den guten Ruf der Marke Elton John zu restaurieren. Die Zusammenarbeit mit Bernie Taupin befand sich immer noch im Sabbatical, also wurde wieder Gary Osborne engagiert, der auch schon Liedtexte für „A Single Man“ (1978) geschrieben hatte. „Little Jeannie“ hielt sich mit charmantem Fender-Rhodes-­Piano an die Formel von „Daniel“ (1973) und wurde die fünfte Nummer 1 für John in den USA – zudem sein größter Hit dort seit „Don’t Go Breaking My Heart“ mit Kiki Dee. Die erfolgreiche Rückkehr wurde am 13. September 1980 mit einem kostenlosen Konzert im New Yorker Central Park gefeiert, es kam fast eine halbe Million Menschen. Zur ­Zugabe erschien Elton im Donald-Duck-Kostüm. Ina Simone Mautz


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24. „Tower Of Babel“ von „Captain Fantastic …“ (1975)

„Captain Fantastic And The Brown Dirt Cowboy“ hatten John und Taupin als Konzeptalbum angelegt, um die Zeit zwischen 1967 bis 1970 zu rekapitulieren, eine für das Songschreiber-Duo schwierige, weil erfolglose Phase, in der sie die Londoner Musikszene vor allem als Zaungäste beobachteten und auf den großen Durchbruch hofften. „Tower Of Babel“ zeichnet die Swinging Sixties als düsteres Sittengemälde, Taupin entwirft Bilder einer dekadenten, vollkommen enthemmten Partykultur: „Sodom meet Gomorrah, Cain meet Abel/ Have a ball, y’all/ See the letches crawl/ With the call girls under the table.“ John macht daraus einen Abgesang, eine melancholische, gleichsam wütende Glam-Pop-­Ballade über Drogenmissbrauch, sexuelle Ausschweifungen und eine Generation, die sich dem Hedonismus hingibt. Max Gösche



Ed Sheeran spricht über seine Suchtprobleme: „Ich habe gegessen, bis ich kotzen musste“

Ed Sheeran hat offen über seine Probleme gesprochen – und darüber, wie diese denen Elton Johns ähneln. Mit einem amerikanischen Selbsthilfe-Buchverleger sprach der Sänger darüber, wie er zu Süchten neigt und wie ihn das dazu brachte, Junk-Food und Alkohol zu konsumieren bis er krank wurde. In dem Gespräch verriet der Brite, dass er momentan Elton Johns Biografie „Me“ lesen würde, welche Parallelen zu seinem eigenen Leben aufweist. Essen, Alkohol, Malen – Die Süchte des Ed Sheeran „Er [Elton John] sagte so etwas wie „ich habe Eis binge-gegessen und vier verdammte Desserts gegessen, bis ich kotzen musste“ und ich dachte mir…
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