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Noch kurz vor Tod: Freddie Mercury schrieb liebevolle Notiz an Elton John


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Mit nur 45 Jahren starb Freddie Mercury am 24. November 1991 an AIDS. Dass er an der Krankheit litt, verriet er seinen Fans nur einen Tag vor seinem Tod. Bis dahin wussten nur die engsten Vertrauten des Queen-Sängers von dessen Kampf. Zu dem inneren Kreis gehörten neben seinen Bandkollegen und seiner ehemaligen Freundin Mary Austin auch Elton John. Der Popstar hatte auch die Chance, Mercury in den letzten Tagen vor seinem Ableben besuchen zu können, während er sich sonst in seinen letzten zwei Jahren in totaler Abgeschiedenheit befand.

Enge Freunde: Elton John und Freddie Mercury

Freddie Mercury wollte nur noch seine liebsten Menschen um sich haben. Doch auch, wenn Elton John seinem engen Freund unbedingt beistehen wollte, fiel es ihm schwer, den leidenden Queen-Frontmann so zu sehen. Es machte ihn dermaßen fertig, dass er nur begrenzt Zeit mit ihm verbringen konnte. In seinem Memoiren erzählt John: „Er war zu gebrechlich, um aus dem Bett zu kommen, er verlor sein Augenlicht, sein Körper war mit Kaposi-Sarkom-Läsionen bedeckt, und dennoch war er definitiv Freddie, der tratschte, völlig unglaublich.“ Und weiter: „Ich konnte nicht herausfinden, ob er nicht wusste, wie nahe er dem Tod war, oder ob er es genau wusste, aber entschlossen war, nicht zuzulassen, dass das, was mit ihm geschah, ihn davon abhielt, er selbst zu sein.“

Das wohl besonderste Weihnachtsgeschenk kam vom verstorbenen Mercury

In jedem Fall versuchte der „Bohemian Rhapsody“-Sänger weiterhin auf die unterschiedlichste Weise für seine Freunde da zu sein. Er kaufte für seine Liebsten Weihnachtsgeschenke, die diese erhielten, als Mercury schon verstorben war. Auch Elton John bekam ein Präsent, in einer Kissenhülle, zugestellt – dem Geschenk war außerdem eine Notiz beigelegt. Auf dieser verwies er auf die Drag-Queen-Namen, die sich die beiden einander gegeben hatten: „Liebe Sharon, ich dachte du würdest das mögen. Alles Liebe, Melina. Frohe Weihnachten.“

John schrieb in seinen Memoiren zu der Tatsache, dass sein Kumpel selbst bei schwerster Krankheit sich um so etwas wie Weihnachtsgeschenke Gedanken machte: „Freddie hätte sich in diesen letzten Tagen nur mit seinem eigenen Wohlbefinden beschäftigen sollen. Aber so war er nicht. Er lebte wirklich für andere.“ Die Selbstlosigkeit Mercurys ergriff ihn so sehr, wie das Präsent an sich – ein Gemälde von seinem liebsten Maler, dem Briten Henry Scott Tuke.

Zusammen mit der Notiz brachte die Situation den „Tiny Dancer“-Interpreten zum Weinen: „Ich war überwältigt, damals 44 Jahre alt, und ich weinte wie ein Kind. Hier war dieser wunderschöne Mann, der an AIDS starb, und in seinen letzten Tagen hatte er es irgendwie geschafft, mir ein schönes Weihnachtsgeschenk zu finden.“ Dann führt Elton John aus: „So traurig dieser Moment auch war, es ist oft der, an den ich denke, wenn ich mich an Freddie erinnere, weil er den Charakter des Mannes einfängt. Im Tod erinnerte er mich daran, was ihn im Leben so besonders machte.“


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