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Die besten aktuellen Serien – Teil 3: die Amüsanten


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Galerie: Die besten aktuellen Serien – Teil 3, die Amüsanten. Welche Serien bringen uns zum Lachen, während wir auf Michael J. Fox warten?

Wann ist zu viel des guten nur noch zu viel? Im Jahr 2013 starteten so viele verheißungsvolle Fernsehserien wie noch nie – und gleichzeitig wurde eine erstaunliche Anzahl schon nach einer Staffel wieder abgesetzt: die Comedy „How To Live With Your Parents“ zum Beispiel oder die Krimis „666 Park Avenue“ und „The Mob Doctor“. Immerhin haben das Country-Drama „Nashville“, der Thriller „The Americans“ und die Sherlock-Holmes-Variation „Elementary“ überlebt.

Wo geht es jetzt hin? Fiebrig wird nach neuen Sujets gesucht. Auch die konservativeren Sender können nicht mehr auf Sicherheit setzen, seit der Streaming-Dienst Netflix mit „House Of Cards“ so abgeräumt hat, dass sich alle fragen, warum keine Fernsehanstalt das sensationelle Polit-Drama wollte. Während Serien mit abgeschlossenen Episoden nicht mehr so gut laufen – kürzlich wurden „Body Of Proof“ und „The Glades“ eingestellt –, sind komplizierte Fortsetzungsgeschichten plötzlich sogar einem Massenpublikum zumutbar. Der Erfolg von „Homeland“ oder „Breaking Bad“ beweist das. Dafür werden die Staffeln tendenziell kürzer, was für die Sender ein geringeres Risiko birgt: Falls die Quoten einbrechen, muss man nicht noch ein Dutzend Folgen versenden.

Krankenhaus und Gericht scheinen als Drehort langsam ausgedient zu haben, dafür kommen – gerade im Comedy-Bereich – mal wieder Wohn- und Schlafzimmer zu Ehren. Die großen formalen Inhaltslinien des kommenden Jahres sind: Humor und Brutalität. Dabei werden gern auch bereits bekannte Geschichten aufgewärmt: Gerade wird „About A Boy“, basierend auf Nick Hornbys Roman, zur Serie verarbeitet. Auch „Hannibal“ knüpft an ziemlich lange zurückliegende Erfolge an, und ab nächsten Mai wird Jack Bauer nach vier Jahren Pause im auf zwölf Folgen verkürzten „24“ noch einmal Amerika retten – allerdings in London. Skandinavien wäre passender gewesen, denn die einzig ernst zu nehmende Konkurrenz für US-Serien kommt von dort – mal von der grandiosen britischen Kostümserie „Downton Abbey“ abgesehen.



Die 100 besten Metal- und Hardrock-Alben aller Zeiten: die komplette Liste!

HÄRTER ALS DER REST: Heavy Metal ist Außenseitermusik und Mainstream zugleich. Er wird gern belächelt. Und wie kaum ein anderes Genre leidenschaftlich geliebt. Denn Metal stiftet Identität – und hilft beim Überleben in der Provinz. Natürlich darf man heute zugeben, dass man Heavy Metal liebt. Am bes­ten nennt man schnell noch eine angesagte Band wie Baroness oder behauptet, Slayers „Reign In Blood“ damals1 rauf- und runtergehört zu haben. Wer es noch einfacher haben will, zieht sich auf den klassischen Hardrock zurück, weil sich auf Led  Zeppelin ja alle einigen können und selbst R.E.M. mal Aerosmith gecovert haben. Da geht die…
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