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Donald Trump kritisiert Oscar-Verleihung mit bizarrem Statement


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Jetzt, da Donald Trump nicht mehr Präsident der Vereinigten Staaten und auf Lebzeiten von Twitter verbannt ist, scheint er stets nach neuen Wegen zu suchen, seine abstrusen Gedanken und Meinungen öffentlich teilen zu können.

Anders lässt sich die Flut an offiziellen Statements nicht erklären, die der ehemalige Präsident seit einigen Wochen nacheinander veröffentlicht. In einem neuen Schreiben, das Trump am Dienstag (27. April) teilte, hat er es augenscheinlich auf die diesjährige Oscar-Verleihung abgesehen – oder wie er betont; die „Academy Awards“.

Trump gibt Tipps für eine „bessere“ Verleihung

In dem Statement heißt es: „Was früher ‚The Academy Awards‘ hieß und jetzt ‚Oscars‘ genannt wird – ein weit weniger wichtiger und eleganter Name – hatte die niedrigsten TV-Einschaltquoten in der aufgezeichneten Geschichte, sogar noch viel niedriger als im letzten Jahr, das ein weiteres Rekordtief darstellte.“ Trump fügte hinzu: „Wenn sie mit der aktuellen lächerlichen Formel weitermachen, wird es nur noch schlimmer werden – wenn das überhaupt möglich ist.“ Daraufhin teilte Trump (ungefragt) noch einige Tipps und Tricks, wie man die Veranstaltung in Zukunft vielleicht besser gestalten könnte.

„Seid nicht so politisch korrekt und langweilig, und macht es richtig“

So schreibt er: „Geht 15 Jahre zurück, schaut euch die ursprüngliche Idee an, ändert den Namen zurück zu THE ACADEMY AWARDS, seid nicht so politisch korrekt und langweilig, und macht es richtig.“ Er fügt in Großbuchstaben hinzu: „AUSSERDEM SOLLTE MAN EINEN GROSSARTIGEN MODERATOR ZURÜCKBRINGEN. Diese Fernsehleute verbringen ihre ganze Zeit damit, darüber nachzudenken, wie sie die Demokratische Partei, die unser Land zerstört, fördern und Konservative und Republikaner ausschalten können. Diese Strategie hat für die Academy sicherlich nicht gut funktioniert!“

Die 93. Academy Awards – die übrigens schon immer so hießen – fanden am 25. April 2021 statt und hatten tatsächlich ein Rekordtief an Einschaltquoten. Der Grund: Die Corona-Krise hat es für viele Zuschauer:innen unmöglich gemacht, die diesjährigen nominierten Filme überhaupt sehen zu können. „Nomadland“ von Chloé Zhao heißt der große Gewinner der diesjährigen Oscars: Auszeichnungen gab es für den „besten Film“, die „beste Regie“ und die „beste Hauptdarstellerin“. Den Preis als bester Hauptdarsteller gewann Anthony Hopkins für seine Rolle in „The Father“, beste Hauptdarstellerin wurde Frances McDormand.


Live-Branche fordert Politik in offenem Brief zum Handeln auf

In einem Offenen Brief an die Politik haben mehrere im Verein Messe- und Veranstaltungswirtschaft Baden-Württemberg (MVW-BW) zusammengeschlossenen Unternehmen kritisiert, dass die Behörden einen vom Verein eingebrachten Öffnungsvorschlag im Zuge der sinkenden Corona-Infektionszahlen ignoriert haben. Auf eine sogenannte Öffnungsmatrix habe man "keinerlei Rückmeldung" erhalten, heißt es in einem Bericht der „Musikwoche“. "Dies verwundert uns sehr, da es mittlerweile in diversen Bundesländern - nicht jedoch in Baden-Württemberg - Öffnungsstufenpläne gibt, die insbesondere auch Veranstaltungsformate einschließen", heißt es in dem Brief. "Unser Ansatz vom 21. Mai 2021 für die Wiederermöglichung von Veranstaltungen auf Basis eines Stufenplans - analog Einzelhandel und Gastronomie - sollte…
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