EM-„Hymnen“ im Test: Olli Schulz – „Spielerfrau“



Mit dem Song „Spielerfrau“ hat sich Olli Schulz wieder einem der großartigen kleinen Momente des Lebens gewidmet. Das Lied knüpft an die kurzen Einblendungen an, zum Beispiel bevor die zweite Halbzeit angepfiffen wird. Neben Präsidenten und Gas-Oligarchen werden in diesen Übergangsphasen auch gerne Spielerfrauen auf der Tribüne gezeigt, wobei man sich dann immer fragt, was so eine Spielerfrau eigentlich denkt. Und überhaupt – wie wird man eigentlich Spielerfrau? Und warum war Frau Strunz plötzlich mit Herrn Effenberg zusammen, was lief damals zwischen der Lell-Verlobten und Ballack? Und dann wird endlich die zweite Halbzeit angepfiffen…

Olli Schulz löst zumindest einige dieser Unwägbarkeiten in Wohlgefallen auf und skizziert in seinem liebevoll-nachdenklichen Duktus den Spielerfrauen-Werdegang aus Sicht eines fussballerisch untalentierten Verehrers. Das Video ist leider in die Kategorie „wir hatten am Set alle superviel Spaß“ einzuordnen und wird deshalb dem komisch-melancholischen Song nicht gerecht.

Insgesamt: ***