ROLLING STONE-Ausgabe 07/2019 MIT EXKLUSIVER PHIL COLLINS 7-INCH SINGLE
Highlight: Kritik: „Black Mirror“ auf Netflix – alle Episoden plus „Bandersnatch“ im Ranking

Eurovision Song Contest 2017: ROLLING STONE über Tops und Flops

„Die ganz kecke Stimmungsnummer mit Undercut-Schmierlapp und Kurzkleid-Blondine, Jodelei und Rap. Nicht auszuhalten, aber neben DJ Ötzi einzigartig.“

Hat Rumänien beim ESC also keine Chance? Und auf welchem (hinteren?) Platz landet eigentlich Deutschland? RS-Redakteur Arne Willander sichtete alle Teilnehmer und Bewerber für das ESC-Finale.

Schweden: Robin Bengtsson, „I Can’t Go On“

Der Waschzettel der ARD schlägt vor: „Anzug-Model, Versicherungsvertreter, James-Bond-Darsteller“. Bengtsson, mit Gel onduliert und gepflegt unrasiert, singt eine fistelige, vollautomatische, wie von selbst geschriebene R&B-Nummer aus dem Land der fisteligen, vollautomatischen, wie von selbst geschriebenen R&B-Nummern. Übersteht das Halbfinale.

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Georgien: Tamara Gachechiladze, „Keep The Faith“

Conchita Wurst ist diesmal eine Frau: Die ehrfurchtgebietend raubtierhafte Georgerin knödelt eine aufgebrezelte Shirley-Bassey-Ballade samt Gospelchor. Guter Name. Irgendwas um Platz 15. Oder 5.

Australien: Isaiah, „Don’t Come Easy“

Verhallte, melodramatische Zweifelschnulze, gebarmt von einem 17-jährigen langhaarigen Augenbrauenwunder. Irgenwie biblisch. Weckt Mitleid: Finale.

Albanien: Lindita Halimi, „World“

Resche Schöne, die einen schwergängigen Allerweltspomp schmachtet, der tatsächlich „World“ heißt. Ihr Name klingt nach Weichkäse. Weiterkommen nicht gesichert.

Belgien: Blanche, „City Lights“

Gesichtsstarre, kühle Belgierin singt kühlen, schlanken Autotune-Schlager. Clever gemacht. Schon werden „viele Punkte“ vermutet. Man kann darauf wetten. Unter den ersten fünf.

Montenegro: Slavko Kaledzic, „Space“

Ein grotesker, halb nackter Ausdruckstänzer tut so, als würde er den sinnfreien Euro-Trash-Klopfer singen. Vielleicht Finale.

Finnland: Norma John, „Blackbird“

Ein Duo mit schwülstig-verzärtelter, nie in die Gänge kommender Wisperballade. Man hat schon Pferde vor der Apotheke kotzen gesehen, aber das Stück würde das Finale unnötig dehnen.

Aserbaidschan: Dihaj, „Skeletons“

Mit dem merkwürdigen Asderbaidschan ist immer zu rechnen. Pathetischer, getragener Elektro-Gruft-Schlager, und die Sängerin ist zum Fürchten. Ganz sichere Nummer.

Portugal: Salvador Sobral, „Amar Pelos Dois“

„In Chet Bakers Fußstapfen“, heißt es bei der ARD. Chet Baker hatte aber keine Fußstapfen. Doch die seltsam nostalgische, elegisch-zarte Streicherballade, die Fado mit Bossa Nova verbindet, ist der beste Song im Wettbewerb. Wird nichts nützen.

Griechenland: Demi, „This Is Love“

Ein banaler, aber nicht unangenehmer Euro-Trash-Knaller allerererster Kajüte, Fanfaren inklusive, vergleichswiese unaffektiert gesungen. Reicht für einen mittleren Rang.

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Romane: Alle Bücher von Thomas Harris im Ranking

Follow @sassanniasseri Mit „Cari Mora“ veröffentlichte Thomas Harris im Mai 2019 seinen ersten Roman seit 16 Jahren. Wie gut ist das Buch, sein erstes ohne Hannibal Lecter seit seinem Debüt „Black Sunday“ von 1975? Das Ranking beginnt mit „Black Sunday“. Es ist nicht sein schlechtestes Buch, es ist halt nur sein sechstbestes. Harris hat eine makellose Bibliographie. 06. „Black Sunday“ (1975, deutsch „Schwarzer Sonntag“) Für jeden Araber, der fortan durch die Hand eines Israeli stirbt, soll ein Amerikaner sein Leben lassen. Der „Schwarze September“, in Europa gefürchtet seit dem Anschlag auf die israelischen Sportler bei den Olympischen Spielen in München…
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