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„Game of Thrones“: Emilia Clarke furchtbar traurig über Kritik zur letzten Staffel

Emilia Clarke, die in der vielfach preisgekrönten HBO-Serie „Game of Thrones“ Daenerys Targaryen spielte, sagte in einem neuen Interview, dass trotz aller Gedanken, die über das Ende der Serie verloren wurden, nie alle hätten glücklich gemacht werden können.

Die britische Schauspielerin gegenüber dem „Daily Telegraph“ konkret: „Jeder wird seine eigene Meinung haben und jeder hat natürlich voll das Recht dazu. (…) Es ist Kunst und es muss auseinander genommen und auf jede erdenkliche Weise individuell angenommen werden. Und wenn du wehmütig bist, dass die Show vorbei ist und du traurig bist, weil du es genossen hast, sie anzusehen, dann ist das schon traurig (wie mit der Serie umgegangen wird, Anm. d. Red.).“

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Clarke fügte hinzu: „Es ist scheiße, dass dies nicht das perfekte Ende war, auf das die Leute gehofft hatten, aber ich glaube wirklich, dass wir nie alle hätten glücklich machen können.“

Wie logisch war die persönliche Entwicklung von Daenerys Targaryen?

Obwohl sie zu sehr damit beschäftigt war, sich auf ihre eigene Rolle zu konzentrieren, sagte Clarke, dass sie sich schlecht fühlte für ihre Kollegen, nämlich die Showrunner David Benioff und Dan Weiss. Ihrer Meinung nach seien vor allem sie es gewesen, welche die negativen Reaktionen im Netz abbekamen. Viele Fans mokierten sich über schlechte Drehbücher, fatales Timing, auch die zahlreichen Fehler in den letzten Folgen (man denke nur an den Kaffeebecher…).

Clarke musste allerdings auch selbst Kritik einstecken bzw. die Autoren für die Entwicklung ihrer Figur zur gewalttätigen Rächerin. Für die 32-Jährige gibt es allerdings nichts „Hässliches“ an Daenerys: „Die Figur (Daenerys) hat mir beigebracht, wie es sich anfühlt, in einem Raum zu sein und gehört zu werden. Sie übte eine solche Macht, Ruhe und Gelassenheit aus. Sie hatte eine heftige Intensität und traf einige unglaublich schwierige Entscheidungen.“

Zuletzt hatte Clarke das Ende der Serie verteidigt und das Schicksal ihrer Figur als „logisch“ bezeichnet: „Was hätte sonst mit ihr passieren können? Ich habe versucht, darüber nachzudenken, wie das Ende aussehen wird. Es ist nicht so, dass sie plötzlich abhauen wird, ‚Okay, ich werde einen Wasserkocher aufsetzen und Kekse in den Ofen stellen und wir werden uns einfach hinsetzen und eine schöne Zeit haben (…). Das würde nie passieren. Sie ist eine Targaryen.“

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 Not a Blog ist das offizielle Sprachrohr von George R.R. Martin. Über die Plattform kommuniziert er mit seiner Leserschaft, gibt Updates und Einblicke in Persönliches. Dass er auch die Corona-Krise thematisiert, ist logisch. Fans seiner Bücher dürfen sich aber freuen, denn der Autor verbringe nach eigener Aussage derzeit mehr Zeit in Westeros (ein fiktives Gebiet in seinen Geschichten) als „in der realen Welt, indem [er] jeden Tag schreibe“. Die meisten Worte widmet George R.R. Martin der aktuellen Situation und schildert, welche Einrichtungen in seiner Heimat Santa Fe in New Mexico vorübergehend geschlossen sind – darunter auch sein Kino „Jean Cocteau“.…
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