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„Game of Thrones“: Ist dies der wahre Grund, warum die Fans vom Ende enttäuscht waren?

Am Ende gab es sogar eine Petition, die finale Staffel 8 noch einmal drehen zu lassen, um alles besser zu machen. Die Reaktionen auf die letzten Folgen der Fantasy-Serie waren zum Teil verheerend. Die Charakterentwicklung Daenerys Targaryens wollte vielen Zuschauern der ersten Stunde nicht einleuchten, verquere Drehbuch-Kniffe sorgten bei vielen für Kopfschütteln.

Wie man es dreht und wendet: „Game of Thrones“ ist vorbei. Doch noch immer kommentieren die Schauspieler der Serie die ihrer Meinung nach böswilligen Gedanken der Anhänger und versuchen dafür eine Erklärung zu finden. Nikolaj Coster-Waldau, der Darsteller des Jaime Lannister, hat nun eine einfache Lösung gefunden, warum so viele Menschen enttäuscht sein mussten: Sie konnten es nicht ertragen, dass ihre Lieblingsserie abgeschlossen wird.

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„Ich bin um die Welt gereist und es ist einzigartig, was für eine Community sich um die Serie entwickelt hat“, so der Schauspieler. „Und genau das ist der Grund, warum die Menschen jetzt so beleidigt sind.“

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Am Ende geht es um enttäuschte Liebe

Coster-Waldau weiter: „Sie wollten nicht, dass es jetzt endet. Ich wollte auch nicht, dass es endet. Denn bedeutet das nicht auch, dass ich meine Freunde verlieren werde, mit denen ich rumgehangen habe? Menschen befinden sich Online-Communities auf der ganzen Welt, und es ging um diese Show und unsere Liebe dazu. (…) Ich habe Leute getroffen, die sagten: Nein, nein, nein, es muss weitergehen, es muss weitergehen.“

Zuvor hatte auch schon Peter Dinklage, der in „Game of Thrones“ in die Haut von Tyrion Lannister schlüpfte, einen passenden Vergleich für den Zorn der Fans gefunden. Seiner Meinung nach empfanden viele Zuschauer das Ende der Serie, als würde eine langjährige Liebesbeziehung zerbrechen.

HBO

George R.R. Martin verspricht anderen „Game of Thrones“-Abschluss

Die letzte Staffel der HBO-Serie „Game of Thrones“ fand im letzten Jahr nur wenige Fans. Die meisten treuen Zuschauer vermissten das souveräne Storytelling vergangener Seasons und bemängelten zahlreiche Logiklöcher. Zudem waren sie mit der Entwicklung einiger Figuren (Daenerys Targaryen!) nicht zufrieden, weil sie ihnen unplausibel vorkam. Kein Geheimnis ist, dass die Probleme der Show anfingen, als sie die Buchvorlagen überholte. George R.R. Martin hatte den Handlungsbogen für die ersten Staffeln nahezu perfekt vorgegeben, seine Buchreihe „A Song of Ice and Fire“ gilt nicht nur Fantasy-Liebhabern als literarisch anspruchsvoll und herausragend komplex. Martins letztes Buch, „A Dance With Dragons“ (Ein Tanz mit…
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