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Blackout Tuesday
Highlight: Neu auf Netflix: Das sind die wichtigsten Netflix-Neuerscheinungen im Mai 2020

Gegen Corona-Langeweile in der Selbstisolation: Das sind die besten Serien zum Binge-Watchen

Serien mit einem hohen Binge-Faktor vereinnahmen gerne die komplette Abendplanung, aber wer kann schon ausschalten, wenn ein Highlight das nächste jagt. Oder die Cliffhanger so viel anteasern, aber doch so viel auslassen, dass man gar nicht anders kann, als auf „Nächste Folge“ zu drücken. Diese Serien gibt es auf bekannten Streaming-Plattformen und bieten was für viele Geschmäcker. Ob nun zeitintensives Crime-Drama, kurzer Thrill oder witzige Sitcom.

Die Klassiker

The Sopranos (Sky)

Für viele Serienfans ist die HBO-Serie von 1999 eine ihrer absoluten Favoriten. Neben der herausragenden Story ist die Sendung quasi ein Vorreiter für viele Qualitätsserien. So ist die Serie düsterer, traut sich mehr – wofür HBO ja auch bekannt wurde – und liefert gleichzeitig sehr viel Menschliches im Verbrechermilieu. Schließlich ist Mafioso Tony (James Gandolfini) liebender Familienvater und er leidet an Panikattacken, weshalb er auch zu einer Psychotherapeutin geht. Für die damalige Zeit ein Novum: Zuschauer sollen sich mit einem Antihelden identifizieren. Und es gibt etliche Figuren mit üblen Charakterzügen, deren Motive aber nachvollziehbar sind – zumindest manchmal.

Die erste Staffel beginnt, als Tony noch nicht ganz an der Spitze des DiMeo-Clans aus New Jersey ist. Schnell wird klar, dass sich die Figur zum einen mit vielen Familienproblemen herumschlagen muss. Etwa mit seiner rachsüchtigen Mutter Livia (Nancy Marchand). Zum anderen muss er Friedensstifter spielen und seinen mordlustigen Onkel „Junior“ (Dominic Chianese) in Zaum halten. Und ach ja: Mit dem FBI bekommt er es auch zu tun. The Sopranos umfasst sechs Staffeln mit 86 Folgen.

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The Wire (Sky)

Das US-amerikanische Krimi-Drama aus 2002 ist ebenfalls ein Stück Seriengeschichte und gehört in alle Top-Listen. Auch der frühere US-Präsident Barack Obama ist Fan. Woran liegt das? „The Wire“ spielt in Baltimore und führt Zuschauer in zwei Milieus ein, das von Drogenfahndern und Drogendealern (Staffel 1). Die stehen natürlich auf zwei unterschiedlichen Seiten, aber die Ereignisse innerhalb dieser Milieus sind ähnlich. So wird der Polizei-Apparat in Baltimore als korrupt und nicht funktionierend gezeigt. Eine Truppe will „gute Polizeiarbeit“ leisten und wirkt daher wie Außenseiter. Sie verfolgen Drogendealer, die werden keinesfalls als „die Bösen“ markiert, sondern als Figuren in schweren Abhängigkeiten mit limitierten Chancen. Auch hier gibt es eine Rebellen-Gruppe, die wiederum gegen ihr System kämpfen will.

Über die fünf Staffeln hinweg werden unterschiedliche gesellschaftliche Systeme unter die Lupe genommen. So etwa Schule, Politik und Journalismus. Das klingt auf den ersten Blick trocken, ist es aber überhaupt nicht. Die Figuren sind extrem kantig und packend. Sie fühlen sich echt an. Das liegt an den Machern der Serie. David Simon, ein ehemaliger Polizeireporter und Ed Burns, Ex-Polizist aus Baltimore, kennen die Szene. Sie versuchen nicht, den Zuschauern die typische Polizei-Serie zu bieten, sondern brechen die Erwartungshaltung, indem sie die Spannung im Zeitgemäßen und Persönlichem suchen. Der Einstieg ist zugegebenermaßen allein wegen des Slangs (Original-Version) schwierig, es lohnt sich aber sehr.

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Breaking Bad (Netflix)

Es mag wohl sehr wenige Menschen geben, die „Breaking Bad“ nicht kennen. Die Serie handelt vom unscheinbaren Chemielehrer Walter White (Bryan Cranston), der aufgrund einer Krebsdiagnose seine Familie dringend absichern will. Durch eine folgenschwere Idee beginnt er, gemeinsam mit seinem ehemaligen Schüler Jesse Pinkman (Aaron Paul), die Droge Crystal Meth herzustellen. Wegen seiner Experten-Kenntnisse möchte Walter White ein besonders reines Produkt erstellen, um so an genug Geld zu kommen.

Es ist die bekannte Prämisse: Ein guter Mensch tut schlechte Dinge. Hier hört es aber auch auf mit den Vorhersehbarkeiten. „Breaking Bad“ ist wohl der König unter den Serien, was die „Was zur Hölle“-Momente angeht. Und die Cliffhanger sind auch übler Natur. Ein großer Punkt, warum die Serie so spannend ist, liegt daran, dass die Momente immer wieder anders schockieren und andere emotionale Knöpfe beim Zuschauer drücken. Dabei funktioniert die Serie perfekt als sich steigerndes Drama. Fiebert man anfangs noch mit Walter mit, weil er es plötzlich mit waschechten Gangstern zu tun hat, und verzeiht man noch die ein oder andere moralisch verwerfliche Tat, gibt es später Momente, da wirkt er schlichtweg bösartig und krank, dann wieder klein und allein. Und das ist „nur“ die Hauptfigur. „Breaking Bad“ ist ein fantastisches Ensemble mit so Fanliebling-Figuren, wie Saul Goodman (Bob Odenkirk), also durchweg ein tolles TV-Erlebnis, was über fünf Staffeln nicht abbaut.

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„Tiger King“ als Fiction-Serie: Rob Lowe als Joe Exotic im Gespräch

Die True-Crime-Doku-Reihe „Tiger King“ gehört zur Zeit zu den neusten Hits bei Netflix. Sie ist laut RS-Podcast „FFK“ eine „großartige, Mitleid erregende, schockierende und schrille Geschichte über Konkurrenz im Wildtier-Zoo-Geschäft, an derem Ende der Wunsch nach einem Auftragsmord steht – und die Frage, was eine Witwe mit dem Verschwinden ihres Millionärsgatten zu tun haben könnte.“ Nun gibt es bei Netflix anscheinend den Wunsch, aus dem Doku-Stoff eine Film- oder Serien-Produktion zu machen. Für die Hauptrolle von Joe Exotic scheint Rob Lowe im Gespräch zu sein. Das meldet „Deadline“. https://www.youtube.com/watch?v=LeWcZ6WDZP4 Diese Geschichte will erzählt werden Demnach sei der „Outsiders“-Star bereits von…
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