Gitarren-Hersteller Gibson könnte bald pleite sein

Bis zu 500 Millionen Dollar Schulden soll Gibson – weltberühmt vor allem für seine „Les Paul“ – in den letzten Jahren angehäuft haben. Das berichtet die „Nashville Post“.

Bankrott ist der Gitarren-Hersteller, der seit 100 Jahren bekannt ist für seine Qualitätsprodukte, damit noch nicht, doch in Kürze werden dem Zeitungsbericht zufolge ein 375-Millionen-Dollar-Aktiendarlehen und ein 145-Millionen-Dollar-Bankdarlehen fällig.

Gibsons Finanzchef, Bill Lawrence, verließ vor kurzem das Unternehmen – nur sechs Monate bevor die 375 Millionen US-Dollar fällig wurden. Er war etwas mehr als ein Jahr für das Unternehmen tätig, bevor er nun gehen musste.

Kooperation
Eine Gibson Firebird VII aus dem Jahr 1964
Eine Gibson Firebird VII aus dem Jahr 1964

Hohe Verbindlichkeiten

Bisher seien gerade einmal 16,6 Millionen US-Dollar an Aktionäre zurück gezahlt worden, was noch nicht einmal zehn Prozent der Verbindlichkeiten ausmacht. Gibson machte im vergangenen Jahr einen Umsatz von etwa einer Milliarde US-Dollar.

CEO Henry Juszkiewicz soll sich nun in einem Wettlauf gegen die Zeit befinden, um zu entscheiden, ob er die Schulden des Unternehmens gewinnbringend abstoßen kann, oder ob er versuchen soll, sie mit Hilfe seines Eigenkapitals zu bezahlen. Als dritte Option bliebe nur die Bankrotterklärung.

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