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Highlight: Roy Orbison und bald Abba: Wie gut ist eigentlich ein Hologramm-Konzert?

Gorillaz angeln sich Yorkshire-Rapper Slowthai

Die Ende der Neunziger von Blur-Mastermind Damon Albarn und Tank-Girl-Zeichner Jamie Hewlett ins Leben gerufene virtuelle Band Gorillaz stand seit ihren Anfangstagen für Experimente und Innovation. Dazu gehört auch die Unabhängigkeit von klassischen Vertriebswegen.

Anstatt ein konventionelles, neues Album zu veröffentlichen, starten die Gorillaz nun unter dem Titel „Song Machine“ eine kontinuierliche Video-Serie. Die erste Episode heißt „Momentary Bliss“ und zeigt die Band im Aufnahmestudio plus der einmontierten, herumwuselnden Comic-Charaktere. Auch Albarns Sonnenbrille führt zuweilen ein virtuelles Eigenleben….

Als wortmächtige Gäste tauchen Laurie Vincent und Isaac Holman vom UK-Punk-Duo Slaves und Rapper Slowthai auf, seines Zeichens IMA-Preisträger in der Kategorie Commitment.

Nach einem groovy Herumgedaddel steigt Slaves-Drummer Holman mit seiner Zeitdiagnose ein: „We could do so much better than this – Emotionally in fences and momentary bliss“. Um gleich darauf von Slowthai eine unterstützende Vokal-Breitseite zu bekommen. „There’s a hole in your pocket, so you cannot find the change – Cavern of your mind, you say your pattern“, heißt seine Replik gegen eine einlullende Alles-ist-Super-Wohlfühl-Atmo in ihrem Heimatland.

Mit der Auswahl ihrer ersten Songpartner für 20202 Slaves und Slowthai betonen die Gorillaz einmal mehr, dass sie sich weiterhin in den gesellschaftlichen Diskurs in Großbritannien einmischen wollen. Man darf gespannt sein, ob auf in der nächsten „Folge“ ihrer „Song Machine“ wieder wütende Kollegen für Krawall und RemmiDemmi sorgen.


Billie Eilish performt ihren Hit „Bad Guy“ in reduzierter Akustikvariante

Gestern jährte sich die Veröffentlichung von Billie Eilishs Debüt-Album „When We All Fall Asleep, Where Do We Go?“ zum ersten Mal. Passend also, dass viele Zuschauer des Livestream-Charity-Konzerts „iHeart Living Room Concert for America“ am gestrigen Sonntagabend eine besondere Darbietung des wohl größten Hits des Albums miterleben konnten. Die Szenerie für diese Live-Version von „Bad Guy“ hätte gewöhnlicher nicht sein können: Billie Eilish sitzt auf der Couch im eigenen Wohnzimmer neben ihrem Bruder Finneas. Umso außergewöhnlicher wurde der Song dann aber performt: Die 18jährige intonierte ihren Überhit gewohnt lässig, vor allem aber unglaublich gut, während sie von Finneas an der…
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Florence And The Machine

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