Darum bezeichnet Harrison Ford Trump als „größten Verbrecher der Geschichte“
Harrison Ford nennt Donald Trump den „größten Verbrecher der Geschichte“ wegen dessen Klimapolitik und warnt vor globalem Kollaps.
Harrison Ford kritisierte in einem neuen Interview die Regierung von Donald Trump und deren fehlende Maßnahmen gegen den Klimawandel scharf.
„Er hat keine Politik, nur Launen“
Im Gespräch mit dem „Guardian“ äußerte Ford – ein langjähriger Kritiker Trumps – seine Sorge um die Zukunft der Umwelt, insbesondere nach den verheerenden Waldbränden im Großraum Los Angeles, die Tausende Kalifornier, darunter auch ihn selbst, betroffen hatten.
„[Trump] hat keine Politik, er hat Launen. Das macht mir höllische Angst“, sagte Ford. „Die Ignoranz, die Hybris, die Lügen, die Niedertracht. [Trump] weiß es besser, aber er ist ein Instrument des Status quo und verdient sich dumm und dämlich, während die Welt in einem Korb zur Hölle fährt. Unglaublich. Ich kenne keinen größeren Verbrecher in der Geschichte.“
Während ein historischer Hurrikan der Kategorie 5 nahe Jamaika wütet – laut Experten angefacht durch steigende Wassertemperaturen infolge der globalen Erwärmung – verwies Ford zudem auf die fast jährlich auftretenden Waldbrände in den USA als Beweis für Trumps schädliche Politik oder Untätigkeit. Diese beinhalte unter anderem den Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen und die Aufforderung an Ölkonzerne, weiter zu bohren.
„Alles, was wir gesagt haben, ist eingetreten“
„Ich wusste, dass es kommen würde, ich predige das seit 30 Jahren“, sagte Ford, der aufgrund der Brände sein Haus in Kalifornien evakuieren musste. „Alles, was wir über den Klimawandel gesagt haben, ist eingetreten. Warum reicht das nicht aus, um die Menschen so zu alarmieren, dass sie ihr Verhalten ändern? Wegen des verkrusteten Status quo.“
Der Schauspieler, der am Mittwoch im Field Museum in Chicago den E.O. Wilson Legacy Award for Transformative Conservation Leadership erhielt, warnte außerdem: „Wir stehen am Abgrund. Indigene Völker sind die Hüter vieler der letzten verbliebenen Wälder und tragen die Hoffnung, dass diese kostbaren Orte erhalten bleiben. Die Wissenschaft hat ihren Wert längst bewiesen, aber das schützt sie nicht vor Eingriffen – und der Schutz, den sie genießen, ist in manchen Ländern äußerst fragil.“