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Konzert-Tipp: Judith Owen & Pedro Segundo live in Köln

Judith Owen kommt nach Köln – und tritt mit Pedro Segundo am 16. Oktober im Alten Pfandhaus auf. Die Sängerin stellt dort, begleitet von ihrem langjährigen Perkussionisten, ihr aktuelles Album „RedisCOVERed“ vor.

  • Altes Pfandhaus, 20.00 Uhr
  • Eintrittskarten über Köln Ticket oder Eventim
  • Ticketpreise: 21,- € im Vorverkauf oder 25,- € an der Abendkasse

Im Pfandhaus schließt sich auch ein Kreis: Die Waliser Interpretin gab dort 2015 hierzulande ihren ersten Showcase.

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ROLLING STONE berichtete 2016:

Am 13. Mai erschien mit „Somebody’s Child“ das neue Studioalbum der Singer-Songwriterin Judith Owen. Die Waliserin schrieb die Texte für die LP aus der Perspektive, dass wir allesamt Kinder sind, Kinder von Eltern und auch Kinder dieses Planeten. Owen: „Dies ist eine Platte über uns alle!“

War der Blick beim Vorgänger „Ebb & Flow“, das größtenteils nach dem Tod ihres Vaters entstanden ist, noch stark nach innen gerichtet, nimmt Judith Owen auf „Somebody’s Child“ stärker die beobachtende Position ein. Sie schreibt über ihren Partner Harry Shearer (bekannt als „Simpsons“-Sprecher!), diskutiert globale Probleme („Tell All Your Children“, „I Know Why The Sun Shines“) und verliebt sich in den Regen („The Rain Is Gonna Fall“), der einfach zum Leben dazu gehört.

Cover von „Somebody's Child“
Cover von „Somebody’s Child“

„Von Natur aus interessieren mich die unterschiedlichsten Stilrichtungen. Das, was ich heute bin, resultiert letztendlich aus jener Musik, mit der ich aufgewachsen bin, mit Oper und Frank Sinatra, mit Joni Mitchell und Stevie Wonder und auch allem dazwischen“, so Owen zu ihren neuen Liedern.

BERNHARD KUEHMSTEDT

Zum Tod von Meisterregisseur Nicolas Roeg: Im Sog der Leidenschaften

Nicolas Roeg war immer ein Außenseiter des Kinos geblieben. Fast könnte man sagen, dass er diesen Platz ganz bewusst verteidigt hatte vor den (allerdings spärlichen) Versuchen, ihn zum Klassiker des experimentellen Kinos zu erheben. In fast allen seinen Filmen porträtierte er ganz buchstäblich Außerirdische, Verstoßene, dem Höllensumpf der Gesellschaft entflohene Sonderlinge, die dem Ruf der Wildnis auf Gedeih und Verderb verfallen sind und zwanghaft nach ihrer Identität suchen. Natürlich kennt die ganze Welt „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ (1973), der im englischen Original so wundervoll wie weltabgewandt „Don’t Look Now“ heißt. Eine inzwischen kultisch verehrte und gespenstische Meditation über den…
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