Keith Richards spielte für neue Stones-Songs viel Bass


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Dass der Rolling-Stones-Gitarrist Keith Richards gemeinsam mit Frontmann Mick Jagger an neuem Material für die Band arbeitet, verkündeten die Musiker bereits vor Kurzem. Nun plauderte Richards aus, er habe auf den neuen Songs viel Bass gespielt.

Eine Woche auf Jamaika habe dem Songwriting der beiden so gut getan, dass sich Richards nicht einmal sicher sei, wie viele Songs überhaupt während des Trips entstanden: „Mehr als ich zählen kann, es war eine produktive Woche“, so der Gitarrist – und seit Neustem auch Bassist – der Band.

Richards Umschwung auf den Bass habe dem Sound der Rolling Stones „eine andere Seite“ gegeben. Er äußerte sich selbst sehr positiv darüber und berichtet das Material klänge „ziemlich interessant und gleichzeitig eben typisch Stones“.

Jamaika als Inspiration für die Rolling Stones

Die beiden 78-Jährigen seien sich seither einig darüber, dass Jamaika „gut für den Sound“ sei. Dafür spricht auch das Stones-Album „Goat Head Soup“, das die Band bereits zwischen 1972 und 1973 auf der karibischen Insel aufnahm.

Der Gitarrist erzählte dem „Daily Star“ außerdem, dass er sich freue, endlich bald auf Europa-Tour zu gehen. „Einmal im Jahr muss das sein – es gibt einfach nichts, das diesem Gefühl, auf der Bühne zu stehen, nahe käme“, so Richards.

Steve Jordan, der nach dem Tod von Drummer Charlie Watts die Tour am Schlagzeug begleiten wird, hat ebenfalls an neuem Material der Band mitgewirkt. Richards gab bekannt, dass es sich um acht oder neun Tracks handle, die zusammen mit Jordan entstanden sind. „Die neuen Dynamiken, die durch Steves Eintritt entstehen, werden spannend werden.“ „Überwältigend“ sei bereits das Tempo gewesen, das das Trio beim Songwriting vorlegte: Sonst ginge das nicht so schnell, so der Musiker.

Live erleben kann man die Rolling Stones in Deutschland im Sommer 2022, sie werden Shows in München und in Gelsenkirchen spielen.