Leserbriefe

Beschwerden & Liebeserklärungen

Gute Geschichten

Dass schon wieder Mick Jagger auf eurem Titel ist und nicht Radiohead, verzeihe ich euch. Aber nur, weil beide Geschichten so gut waren. Vor allem auch die Radiohead-Discografie, die Bewertungen kann ich voll und ganz unterschreiben. Johannes Kartz

Eine Kleinigkeit

An sich habe ich eure Bowie-Geschichte mit Vergnügen gelesen, aber sollte der Autor nicht wissen, wie dessen Band heißt? The Spiders From Mars, nicht Of. Nur eine Kleinigkeit, aber ihm würde es ja sicher auch nicht gefallen, wenn man ihn Hannes Nieswandt nennen würde. Jörg Walther

Copyright-Gedanken

Ich schreibe, weil ich die Diskussion über die Copyright-Geschichte ein wenig unverständlich finde. Meine Meinung zu diesem Thema ist und bleibt dieselbe: Solange man nicht zum Metzger, Bäcker oder Autohändler reinspazieren und sich das Produkt einfach kostenlos mitnehmen kann, so lange ist auch das Copyright richtig. Jeder sollte selbst entscheiden dürfen, ob er mit seinem Gedankengut verdienen möchte oder nicht. Eine CD oder ein Buch, in beides wurde Arbeit und Kraft investiert, und das sollte sich natürlich für die Menschen, die dahinter stehen, bezahlt machen. Plattenfirmen und Buchverlage arbeiten dafür, um die Sachen zu vervielfältigen und veröffentlichen, so haben auch sie das Recht auf einen Teil des Gewinns. Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, woher diese Mentalität kommt, Musik und Bücher kostenlos haben zu wollen. Manchmal denke ich, dass da der Gedanke mitläuft: „Der hat doch eh genug Geld verdient, der braucht nicht mehr.“ Ob diese Schlaumeier, die so denken, auch ihre eigene Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung stellen würden? roland Rekos

Guter Überblick

Ich habe mich sehr über das Bruce-Springsteen-Heft gefreut. Besonders gut finde ich die Auflistung der kompletten Diskografie, wie bei Pink Floyd oder den RHCP mit kurzen Kommentaren zu den Alben, da man sich so gerade als junger Leser eine guten Überblick veschaffen kann. Matthias Küstermann

Großer Schwindel

Zum wiederholten Mal ärgere ich mich über eine Plattenkritik eines sogenannt großen Künstlers (bei Kings Of Leon spielt der gleiche unten beschriebene Mechanismus). Der letzte Satz der Kritik ist doch spannend: „Die Platte ist ein Album im Werden.“ … White und die Kings Of Leon sind Musiker, die mal was Großes geschaffen haben. Und mir geht es wie euch, ich hoffe bei jeder neuen Platte aufs Neue, dass es weitergeht, dass wieder ein großer Wurf gelungen ist. Und mit jeder Platte wird man von Neuem enttäuscht (die Enttäuschung ist in der Regel umgekehrt proportional zu den Verkaufszahlen). Und bei euch wird dann in all den Rezensionen immer wieder auf die Zukunft verwiesen, wird Hoffnung geschürt. Und die Platten sind dann regelmäßig auch „Platten des Monats“. Wie war das noch mit the great rock’n’roll swindle? Carlos Molina

Die Magie der Stones

Lieber Joachim Hentschel, vielen Dank für die „Magie“, wobei ich das Genöle der zu spät Geborenen wegen der Rolling Stones schon jetzt wieder höre … By the way, Sie erwähnen die Pretty Things. Die waren neben den Stones in meiner Jugend meine Favoriten … Ich habe die Herren auch im fortgeschrittenen Alter gesehen, Phil May hat nichts von seinem hintergründigen Humor eingebüßt, und Dick Taylor hat wirklich etwas Lehrerhaftes. Der ROLLING STONE hat sich ihrer aber nach meiner Kenntnis leider nie liebevoll recherchiert angenommen. Wäre das mal eine Anregung ? Es hätte eine – andere – Magie des ersten Mals. Michael Moje

Zu viele Kaufanreize

Mal was anderes, ein Interview mit Barack Obama. Der ist schon interessanter als mancher Popstar. Aber die Radiohead-Geschichte gefiel mir auch, und die Wave Pictures muss ich mir jetzt wohl kaufen, oder? Wie Neil Young, Dexys, Conor Oberst. Danke, dass Ihr wieder dafür sorgt, dass ich mein Konto überziehe! Jan schneider

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