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Lou Reed: So klingt „Heroin“ in einer frühen Demo-Version


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Dieses Reissue könnte zu den spektakulärsten des Jahres gehören: Das Label Light In The Attic bringt einige der frühesten Demos von Lou Reed heraus und sammelt sie in einer Archiv-Reihe.

Den Start macht „Words & Music, May 1965“ (erscheint am 26. August). Dabei handelt es sich um eine Tonbandaufnahme, die Reed sich selbst einst erstellt und nicht weitergereicht hatte. Sie blieb 50 Jahre unentdeckt auf einer Fünf-Zoll-Spule in seinem Büro.

Enthalten sind auf dem Band frühe Demos von Songs wie „Heroin“, „I’m Waiting for the Man“ und „Pale Blue Eyes“, die Reed mit seinem Bandkollegen John Cale von Velvet Underground aufnahm. Inzwischen wissen wir, wie „I’m Waiting For The Man“ im Anfangsstadium klang, nun gibt es einen Probe-Eindruck des Velvet-Klassikers „Heroin“ als Demo.

Deutlich hörbar ist der unterschiedliche Anfang im Vergleich zur schließlich für das Debütalbum von Velvet Underground fertiggestellten Version.

Es ist übrigens nicht die früheste Fassung von „Heroin“. Die gibt es im Boxset „Peel Slowly And See“ und wurde mit John Cale und Sterling Morrison zwei Monate vor der nun veröffentlichten aufgenommen.

Cover-Version von Bob Dylans „Don’t Think Twice, It’s All Right“

„Words & Music, May 1965“ wird in verschiedenen Formaten erhältlich sein, darunter LP, Kassette, 8-Track, digital und CD. Die auf 7.500 Exemplare limitierte Deluxe-Doppel-LP-Edition enthält zusätzlich eine 7″-Platte, die eine Coverversion von Bob Dylans „Don’t Think Twice, It’s All Right“ beinhaltet. Zudem werden diese sechs Songs auch als digitale EP mit dem Titel „Gee Whiz, 1958-1964“ herausgebracht (07. Oktober).