Loveparade-Katastrophe von Duisburg kommt doch vor Gericht


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Die Katastrophe bei der Loveparade in Duisburg wird vor Gericht aufgearbeitet. Das hat das Düsseldorfer Oberlandesgericht entschieden. Wie es zum Unglück kam, bei dem 21 Menschen im Jahr 2010 ihr Leben lassen mussten, soll nun in einem Strafprozess münden. Zuvor hatte es Beschwerden von Staatsanwaltschaft und Opferanwälten gegeben, weil das Landgericht in Duisburg die Anklage gegen zehn Beschuldigte mangels Erfolgsaussichten zunächst nicht zur Verhandlung zugelassen hatte.

Bei der Katastrophe am 24. Juli 2010 waren in einem Gedränge am Zugangsbereich des Veranstaltungsgeländes 21 Menschen getötet und mehr als 600 Menschen verletzt worden.

Zehn Beschuldigte bei der Loveparade-Katastrophe

Im April 2016 hatte das Landgericht die Anklagen gegen zehn Beschuldigte zurückgewiesen. Die Anklage richtete sich gegen den Duisburger Stadtentwicklungsdezernenten Jürgen Dressler, fünf Mitarbeiter des städtischen Bauamts sowie vier Verantwortliche des Veranstalters Lopavent. Klage: fahrlässige Tötung und Körperverletzung.

Die 5. Große Strafkammer des Duisburger Landgerichts hielt eine Verurteilung der Angeklagten für unwahrscheinlich. Das sahen die Richter am Düsseldorfer Oberlandesgericht nun anders. Sie ordneten an, die Hauptverhandlung vor der 6. Großen Strafkammer des Duisburger Landgerichts durchzuführen.

Sascha Schuermann Getty Images

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