Manic Street Preachers: James Dean Bradfield singt auf neuem Album auf deutsch


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Bereits Anfang Mai kündigten die Manic Street Preachers an, dass sie zwei Alben gleichzeitig veröffentlichen wollen, das eine mit akustischen Songs, das andere mit elektrischen Instrumenten eingespielt. Derzeit werden die Platten abgemischt.

Nun hat Sänger James Dean Bradfield die Ergebnisse ihrer Aufnahmen konkretisiert. Insgesamt stünden der Band nun 35 Stücke zur Verfügung. Album eins, das akustische, bietet, wie Bradfield sagt, keine Lagerfeuermusik – sondern eine Mischung aus den Rolling Stones und dem Elvis der Las-Vegas-Ära.

Die zweite Platte sei „eckiger“, „bandorientierter“ und „von Krautrock“ beeinflusst. Als politisches Rockalbum ähnele es am ehesten der Manics-Platte „The Holy Bible“ von 1994. Man sei bei der Komposition „fasziniert vom Europa-Gedanken“ gewesen, aber auch vom „Elend Europas“. Allerdings, betont Bradfield, habe man mit dem alten Kontinent nicht abgeschlossen. Denn schließlich singe er auf dem Leadtrack des Albums zur Hälfte auf deutsch.

Ob das dann eine kritische Anspielung auf die wirtschaftliche Führungsrolle Deutschlands sein wird, die das Land in Europa annimmt?

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