Morrissey veröffentlicht seinen ersten Roman


Morrissey geht unter die Autoren. Nicht, dass seine Lyrics nicht auch schon zu Smiths-Zeiten literarischen Mehrwert hatten – aber nun erfüllt sich der Sänger einen langgehegten Traum und bringt sein Debüt schon im September via Penguin Books auf den Markt. Der Titel des Werks ist „List Of The Lost“.

Zuletzt trat Morrissey in der Online-Show von Talk-Legende Larry King auf und gab dabei tiefe Einblicke in sein Seelenleben. So sprach er nicht nur über seine Krebsdiagnose („Viele bekommen es. Manche sterben daran, andere nicht.“), sondern auch über jahrelange Depressionen („Ich nehme keine Medikamente dagegen. Es ist mehr so eine Art Geisteszustand, der einfach zu mir dazugehört.“)

Erst im letzten Jahr hatte der Sänger seine Krebserkrankung öffentlich gemacht, aber bewusst keine weiteren Details dazu verraten.

Zum ersten Mal seit 10 Jahren spricht Morrissey öffentlich über Depressionen und seine Krebserkrankung
Zum ersten Mal seit 10 Jahren spricht Morrissey öffentlich über Depressionen und seine Krebserkrankung

Skeptischer Blick auf die Musikwelt

In dem Interview mit Larry King äußerte sich Morrissey auch bitter und betrübt über die aktuelle Situation des Musik-Business:

„Die Situation ist, dass Radiosender meine Musik einfach nicht spielen und die meisten Menschen so oder so den Glauben an die Musikindustrie verloren haben. Außerdem ist es ja längst kein Geheimnis mehr, dass die Nummer-Eins in den Charts von den Labels einfach gekauft wird, so dass eigentlich die ganze Spannung und Leidenschaft in der Pop- und Rock-Musik  verschwunden sind.“


Zum Heulen zumute: Die traurigsten Filme auf Netflix

Als Weltbürger des 21. Jahrhunderts befinden wir uns auf der permanenten Suche nach individueller Erfüllung und dem verlorenen Glück. Warum also verkrümeln wir uns so gerne auf das Sofa und wählen Filme aus, die uns zum Weinen bringen? Eine Studie der Ohio State University liefert eine Erklärung zum Phänomen: Wir sind von traurigen Filmen so fasziniert, weil uns die tragischen Umstände der Charaktere im Film zum Nachdenken anregen. Uns werden die positiven Seiten des eigenen Daseins bewusst. Nach dem traurigen Erlebnis des Filmschauens verspüren wir also ein kurzfristiges Hoch der Dankbarkeit. Wenn Sie das nächste Mal Ihren Emotionen freien Lauf…
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